Less noise, more conversation.
Less noise, more conversation.

Blog

Heute geht’s wieder los. Der Präsenzunterricht startet wieder. In den vergangenen Wochen waren uns die Kinder ganztags zur Betreuung und zum »Homeschooling« anvertraut. Zeit für einen kleinen Wartungsbericht.
Singen tut gut. Jetzt gemeinsam zu singen, ist gefährlich. Aber Mundhalten ist auch keine Lösung. Denn hinter dem Singen steckt mehr.
„Whisky-Spirituality“ ist eine kleine Kolumne über die flüssigen Grenzen zwischen spiritus und dem Creator Spiritus. Ein Angebot für leckeres Staunen mit theologischen Zwischennoten.
Bei anderen sind es die ewigen fünf Kilos zuviel auf den Hüften, bei mir sind es die ungelesenen oder angefangenen Bücher. Ich würde das Problem gerne mal in den Griff kriegen. Es muss ja nicht gleich Heidegger sein.
Die Kirche erhält in letzter Zeit viel und gute Presse. Etwas an der Tonalität stimmt aber bei allem Positiven nicht.
Ob es durch Unterrichtsbeginn, erweiterte Ladenöffnungen oder den wieder zunehmenden Pendler*innenverkehr zu einer nächsten Corona-Welle kommt, wissen wir noch nicht. Ich habe mich entschieden, mit den Fallzahlen-Statistiken umzugehen wie mit dem Wetter: Ich kann's nicht ändern aber ich kann einen Regenschirm mitnehmen. 
Erste Lockerungen des Corona-Ausnahmezustandes sind vollzogen, weitere sind in Sicht. Massenversammlungen und Grossveranstaltungen sind aber wohl noch lange nicht realistisch, und so werden auch die Theater, Kinos und Konzertsäle bis auf weiteres verschlossen bleiben. Grund genug also, nochmal einige Netflix-Serientipps nachzureichen. Und nur nebenbei: Auch ohne sich mit Freunden oder Bekannten im Wohnzimmer zu treffen, kann man sich gemeinsam eine Serie vornehmen und darüber am Telefon austauschen. Einfach nicht spoilern, wenn der oder die andere noch nicht bei derselben Episode angekommen ist…!
Menschen mögen Routine. Mögen Normalität. Mögen die Voraussehbarkeit ihres Alltags. Kommt sowas wie Corona daher, bringt das alles durcheinander. Nur schnell zurück zum normalen Leben! Warum das nicht geht – von Deborah Leela Sutter.
«Fernschreiben aus dem Wald» ist eine Kolumne von Jürg Halter. Halter ist Schriftsteller, Spoken Word Künstler und Speaker. Er gehört zu den bekanntesten Schweizer Autoren seiner Generation und zu den Pionieren der neuen deutschsprachigen Spoken-Word-Bewegung.
Während Städte wie ausgestorben wirken, tummelt sich das pralle Leben ausgerechnet auf Friedhöfen. Ein Tabubruch – oder im Gegenteil dessen Überwindung?
Einzeln jubeln geht nicht wirklich. Gemeinsam jubeln ist in Zeiten von social distancing eine Herausforderung. Um die Zeit bis danach zu überbrücken, braucht es Fantasie.
«Also, wie kann das sein, dass 'unser' Daniel Koch behauptet, Grosseltern dürften ihre Kinder in den Arm nehmen, während der Superstar-Virologe Prof. Dr. Christian Heinrich Maria Drosten eine Studie erwähnt, die just jenen signifikanten Unterschied widerlegt?» «Weshalb erzählt man uns zuerst, dass Masken nutzlos seien und jetzt sollen wir im Öffentlichen Verkehr eine tragen?»
„Whisky-Spirituality“ ist eine kleine Kolumne über die flüssigen Grenzen zwischen spiritus und dem Creator Spiritus. Ein Angebot für leckeres Staunen mit theologischen Zwischennoten.
In seinem 2010 erschienen Roman »Nemesis« erzählt Philipp Roth die Geschichte eines Polio-Ausbruchs in Newark im Jahre 1944. Mutig und gewissenhaft stellt sich ein junger Mann der Ausbreitung der Kinderlähmung entgegen. Doch dann wird er unvorsichtig; und höchstwahrscheinlich auch schuldig an der weiteren Verbreitung der Epidemie.
Die ganze Welt befindet sich im pandemiebedingten Ausnahmezustand. Und immer dringender und lauter wird die Frage: »Wie lange noch?« Das Bedürfnis auch in der westeuropäischen Bevölkerung wächst, die prekären Umstände hinter sich zu lassen und wieder zur Normalität zurückzukehren. Aber was ist schon normal?
Drei Gespräche mit guten Freunden in einer Woche haben mich stutzig gemacht. Zum Beispiel als ich Verständnis zeigte, dass manche die BAG-Kommunikation über die Nützlichkeit von Masken etwas diffus finden. «Die Menschen, also mindestens 80% von ihnen, sind zu doof für die Wahrheit. Man muss sie lenken, nicht aufklären.» Oder als ich mich darüber gefreut habe, dass das Parlament wieder tagt und um Massnahmen auch politisch gerungen werden kann. «Mir wäre die Verwaltung durch Experten auch langfristig lieber. Demokratie führt zu gar nichts.»

RefLab regelmässig in deiner Mailbox