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Podcast Draussen mit Claussen

Die Kultur der Gegenwart ist voller Religion – ob es einem gefällt oder nicht.

Das Gute daran: Es schafft Anlässe, mit ganz unterschiedlichen Menschen Gespräche zu führen. Über überraschende kulturelle Entwicklungen, tolle neue Kunstwerke oder aktuelle Konflikte. Nicht als journalistisches Frage-Antwort-Spiel, sondern als gemeinsames, ernsthaft-unterhaltsames Nachdenken.

Alle zwei Wochen mit Johann Hinrich Claussen und immer einem anderen Gast.

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Wer sich als junger Mann bei Instagram anmeldet, bekommt es bald mit Fitnesstipps zu tun. Zeigt man dann noch ein Interesse für Christliches, werden einem Clips über frommes Krafttraining entgegengespült.
Das Klischee sagt, dass die reformierte Kirche bilder-, ja kunstfeindlich sei. Für Martin Rüsch, Pfarrer am Grossmünster in Zürich, ist das Zusammenspiel von Kunst und Kirche ein Lebensthema.
Der globale Rechtsruck hat viele Ursachen. Häufig wird übersehen, dass es auch theologische Faktoren gibt, die eine grosse Rolle spielen. Manuel Schmid hat ein besonders interessantes, hierzulande kaum bekanntes Beispiel untersucht.
Deutlich bedeutsamer für die heutige Religionskultur als allenfalls zu erwarten: der Religionsunterricht.
Im Juni fand in Zürich das KIN-Festival mit grossem Erfolg statt. Es verband Kunst und Engagement. Feministische Stimmen kamen zu Wort, Fragen von Menschen mit Behinderung wurden diskutiert. Reflab war am Festival beteiligt.
Der Gottesdienst ist für viele Menschen ein unbekannter Kontinent, wenn nicht eine ferne Galaxie. Geht da überhaupt jemand hin, findet das noch statt?
Der Schriftsteller Thomas Medicus hat ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Es trägt den Titel „Vaterlos“ und wird von ihm als „Tatsachenroman“ bezeichnet. Darin erzählt Medicus vom Suizid seines Vaters und den Folgen für seine Familie.
Vom 11. bis zum 27. Juni findet in Zürich etwas Besonderes statt: das KIN Festival. RefLab ist Kooperationspartnerin. Ein Thema beschäftigt Gesamtleiterin Marah Rikli dabei besonders: das Leben mit Behinderung.
Seit etwa zehn Jahren hört und liest man über immer mehr – und immer krassere – Fälle von Vandalismus in Kirchen. Aber dies ist ein Thema, das sich nicht leicht fassen lässt.
Regelmässig lädt Johann Menschen in meinen Podcast ein, die gerade ein Buch veröffentlicht haben. Dieses Mal macht er es anders: Er hat einen Gast, der gerade an einem Buch arbeitet und merkt, dass es schwierig wird.
Es ist Krieg, in vielen Regionen der Erde. Besonders Kinder haben darunter zu leiden. Was erleben sie? Und welche Folgen wird dies für ihr späteres Leben haben?
Langsam fragen sich manche, ob das mit dem Internet wirklich so eine gute Idee war. So viel Hass breitet sich dort aus. Aber was ist Hass eigentlich, und wie gewinnt er eine solche Macht im digitalen Raum?
Wenig, zu wenig weiss man in Europa von dem christlichen Kulturerbe im Nahen Osten und in Nordafrika. Deshalb habe ich gemeinsam mit Negar Hakim ein Heft der traditionsreichen Zeitschrift «Kunst und Kirche» hierüber gestaltet.
Wie erzählt man von Schmerzen, Angst und Traurigkeit, wenn in der Arztpraxis kaum Zeit bleibt – und die eigene Lebensgeschichte eine andere ist? Die Hausärztin Seher Ünlü hat erforscht, wie türkische Arbeitsmigrant*innen in Deutschland psychische und psychosomatische Krankheiten verstanden. Eine Forschung über Medizin, Migration – und ihre eigene Familiengeschichte.
Es ist nicht zu übersehen: Das Stricken erlebt eine Renaissance. Mit der Corona-Pandemie hat es für viele angefangen. Sie wollten die leere Zeit sinnvoll verbringen.
In den USA wurde es zuerst beobachtet: Seit einigen Jahren wenden sich junge Menschen (besonders junge, intellektuelle Männer) einer besonderen Spielart des Katholischen zu, nämlich einem entschieden konservativen Katholizismus.
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