Eine Netflix-Doku erzählt von Leben und Tod der Amerikanerin Mica Miller, der Frau eines Pastors. Ihre Geschichte ist extrem. Die Verhältnisse, unter denen sie sich abspielte, sind es nicht.
Für viele ist der dritte Sonntag im September einfach ein Sonntag. Dabei war der Bettag von Anfang an als Tag gedacht, der über religiöse und politische Gräben hinweg verbindet.
Kann die Aufklärung ihre eigenen Versprechen noch einlösen – oder muss sie zuerst über sich selbst aufgeklärt werden? Manuel und Peter diskutieren Michael Hampes Buch «Die Krise der Aufklärung» und fragen, was von Fortschritt, Wahrheit und Vernunft bleibt, wenn die grossen Gewissheiten ins Wanken geraten.
Begeisterung blieb diesmal aus, und doch gab es drei Werke, die im Rückblick die Reise rechtfertigen: Jedes davon ist auf seine Weise ein Bild unserer Zeit, die sich für säkular hält – und es doch nicht ganz ist.
Wir lieben den Sommer. Und gleichzeitig wissen wir: So kann es nicht weitergehen. Wie halten wir diese beiden Wahrheiten aus – ohne in Scham, Verzicht oder Lähmung zu versinken?
Schlaf ist eine der wenigen Erfahrungen, in denen wir die Kontrolle über uns selbst abgeben müssen – und darauf vertrauen, dass die Welt auch ohne unser Zutun weitergeht. Was verrät diese alltägliche Form der Hingabe darüber, wie wir uns selbst verstehen, worauf wir unser Leben gründen und was es heissen könnte, aus Gnade statt aus eigener Leistung zu leben?
Der nicht abreissende Nachrichtenstrom von männlicher Gewalt gegen Frauen verschärft den Pessimismus gegenüber heterosexuellen Liebesbeziehungen. Zunehmend empfinden Frauen fatalistisch und geben erschöpft jeden Gedanken an eine kulturelle Erneuerung heterosexueller Paarbeziehungen auf. Wohin will die Liebe zwischen Frau und Mann – wohin kann sie überhaupt noch? Über Reste von Hoffnung in Zeiten des Heterofatalismus
Kirche - wo bist du? Es gab Zeiten, da hätte die Antwort wahlweise gelautet: Mitten im Dorf. Oder auch: überall, wo es wichtig wird. In den letzten Jahrzehnten hat sich viel verändert.
Jeder Mensch hat einen Ort, an dem er oder sie sich besonders verbunden fühlt. Das Zürichhorn am Zürichsee ist für unseren Autor Luca Zacchei ein Ort der Spiritualität.