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RefLab: Dein digitales Lagerfeuer

Schlaf ist eine der wenigen Erfahrungen, in denen wir die Kontrolle über uns selbst abgeben müssen – und darauf vertrauen, dass die Welt auch ohne unser Zutun weitergeht. Was verrät diese alltägliche Form der Hingabe darüber, wie wir uns selbst verstehen, worauf wir unser Leben gründen und was es heissen könnte, aus Gnade statt aus eigener Leistung zu leben?
Der nicht abreissende Nachrichtenstrom von männlicher Gewalt gegen Frauen verschärft den Pessimismus gegenüber heterosexuellen Liebesbeziehungen. Zunehmend empfinden Frauen fatalistisch und geben erschöpft jeden Gedanken an eine kulturelle Erneuerung heterosexueller Paarbeziehungen auf. Wohin will die Liebe zwischen Frau und Mann – wohin kann sie überhaupt noch? Über Reste von Hoffnung in Zeiten des Heterofatalismus
Was zum Teufel ist die Hölle? Der Theologe und Autor Martin Thoms über Höllenfantasien und Hoffnungsbilder.
Kirche - wo bist du? Es gab Zeiten, da hätte die Antwort wahlweise gelautet: Mitten im Dorf. Oder auch: überall, wo es wichtig wird. In den letzten Jahrzehnten hat sich viel verändert.
Jeder Mensch hat einen Ort, an dem er oder sie sich besonders verbunden fühlt. Das Zürichhorn am Zürichsee ist für unseren Autor Luca Zacchei ein Ort der Spiritualität.
Der globale Rechtsruck hat viele Ursachen. Häufig wird übersehen, dass es auch theologische Faktoren gibt, die eine grosse Rolle spielen. Manuel Schmid hat ein besonders interessantes, hierzulande kaum bekanntes Beispiel untersucht.
Im Bundeshaus wird debattiert, taktiert und abgestimmt. Und an einem Morgen pro Woche wird dort auch gebetet, quer durch die Parteien.
Immer mehr Frauen zweifeln nicht nur an einzelnen Männern, sondern an heterosexuellen Beziehungen überhaupt. Der sogenannte Heterofatalismus bringt Erfahrungen von Gewalt, Ungleichheit, Enttäuschung und emotionaler Mehrarbeit auf einen Begriff. Aber hilft dieser Fatalismus dabei, die Verhältnisse zu verändern, die ihn hervorgebracht haben? Oder erklärt er Männer und Frauen endgültig füreinander verloren?
Dass Frauen Männern nicht blind vertrauen, ist keine Charakterschwäche, sondern die logische Folge einer Welt, in der die Gefahr meist aus dem eigenen Umfeld kommt.
In der zweiten Folge von «Sapperlot» geht's um die Frage: Wie passen Glaube, Freiheit, Verantwortung und Zugehörigkeit zusammen?
Das Zürcher Grossmünster ist aktuell eingerüstet. Das weithin sichtbare Beispiel zeigt, dass die Zukunft von Kirchräumen eine gesellschaftliche Frage ist – und nicht nur eine kirchliche.
Eine Philosophie nach dem Zusammenbruch grosser Gewissheiten: Diese Folge führt in Martin Heideggers Denken ein und zeigt, warum seine Begriffe von Angst, Sorge und Sein zum Tode bis heute nachwirken. Es geht um die Wucht von Sein und Zeit, um seine eigentümliche Sprache und um die politischen Abgründe, die in dieser Einführung bereits sichtbar werden.