Das Zürcher Grossmünster ist aktuell eingerüstet. Das weithin sichtbare Beispiel zeigt, dass die Zukunft von Kirchräumen eine gesellschaftliche Frage ist – und nicht nur eine kirchliche.
Die Nachrichten lassen keinen sicheren Boden mehr. Epstein, Pelicot, Fernandes, Ulmen: Namen werden zu Chiffren für Gewalt, Verrat und Erniedrigung. Wer heute an die Liebe zwischen Männern und Frauen glaubt, tut das nicht mehr unschuldig.
Der Milliardenvergleich von Meta zeigt die Dringlichkeit: Welche mediale Architektur ermöglicht ein gutes Leben – und welche macht Menschen abhängig? Genau darum geht es bei der RefLab-Tagung «Utopia Loading» zu Social Media am 18. September.
Die Manifesta 16 füllt aufgegebene Gotteshäuser im Revier mit zeitgenössischer Kunst. Eine Spurensuche zwischen verblasstem Glanz und der Chance auf ein neues gesellschaftliches Miteinander.
Am 27. September stimmt der Kanton Zürich darüber ab, ob alle Alters- und Pflegeheime sowie alle Spitäler assistierten Suizid in ihren Räumlichkeiten dulden müssen. Noe zeigt, warum diese Frage auch theologisch ein Grenzfall ist.
Leicht kann man dem Eindruck erliegen, dass es noch nie so schlimm um die Welt stand wie heute. Wie können wir mit dieser Situation so umgehen, dass wir im Sturm der Katastrophenmeldungen nicht die Orientierung verlieren? Die fünfte und vielleicht wichtigste Navigationshilfe: das metamoderne Denken, das die Vorstellung überwindet, alles werde nur schlimmer, und den Blick für radikal neue Lösungen öffnet.
Jeder Mensch hat einen Ort, an dem er oder sie sich besonders verbunden fühlt. Mit der Lichtung an der Aare, unter der Lorraine-Brücke fühlt sich unsere Autorin Johanna di Blasi besonders verbunden.
In den 80er-Jahren wurde Luisa Francia mit Büchern zu Hexen, Göttinnen und Menstruationsblut bekannt. Nun tourt ihre Göttinnensammlung durch Kirchen. Was macht das mit Kirche – und was mit unserer Wahrnehmung?
Unsere Nationalhymne heisst «Schweizerpsalm» und trägt Gott gleich mehrfach im Text. Doch die grösste Gruppe der Bevölkerung gehört heute keiner Religion mehr an. Noe fragt im Reel zum 1. August nach: Kennen wir die Hymne überhaupt, und was macht ihr religiöser Bezug mit einem Land wie der Schweiz heute?