Less noise, more conversation.
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Leela Sutter

Wie lebt man weiter, wenn der Tod immer wieder ins eigene Leben tritt? Mit Janna Horstmann spreche ich ungefiltert über Tod, Trauer und Wut – und über die radikale Option, dass selbst tiefster Schmerz und Trauma vollständig transformiert werden können. Ohne etwas schönzureden.
Trägt man irgendwann nur noch beiges Leinen, wenn man spirituell ist? Voll nöd. In dieser Folge sprechen wir über Mode, Identität und Präsenz. Über Kleider als Schutz, Spiel und Selbstausdruck. Und darüber, weshalb sie vielleicht weniger Kostüm und mehr Ausdruck unseres Wesens werden, je tiefer wir in uns selbst zuhause sind.
Erwachen aus der Illusion des Abgetrennt-Seins von der göttlichen Quelle – das ist eine Sehnsucht vieler Menschen. In der Spiri-Bubble wird diese Sehnsucht teils schamlos kommerzialisiert. Eine Mega-Veranstaltung mit Tausenden von Menschen hat Leela zum Nachdenken angeregt.
Die freiberufliche Pastorin Anne Pumperla bietet christliche Mystik «ohne Esoterik» an – und findet, um diese tiefe Verbindung zum Göttlichen zu leben, reicht es, zwischendurch und mittendrin Einzuchecken. So, wie wir das mit unseren Handys auch tun.
Spiritualität beginnt oft wie ein grosser Befreiungsschlag: Alte Dogmen fallen weg, wir atmen freier, fühlen uns leichter. Wie wunderbar. Doch manchmal schleicht sich unbemerkt etwas Neues ein: spiritueller Perfektionismus. Die Stimme, die sagt: «Das müsstest du doch inzwischen besser können.» Was das mit Autofahren und dem Paradies zu tun hat, hört ihr in dieser Folge.
Gelebte Mystik oder verkörperter Spiritualität klammert das Weltgeschehen nicht aus, sondern ist mittendrin – etwas, was Mystiker*innen aus allen Traditionen immer schon betonen. Deshalb hat Holy Embodied für diese Folge den Konfliktforscher und Rapper Moritz Haegi aka MzumO eingeladen und mit ihm über sein Jahr in Palästina und seinen Umgang damit gesprochen.
Lebendig zu sein, verlangt Mut, Neugier – und die Bereitschaft, sich zwischendurch im Spiel zu verlieren. Lebendigkeit heisst auch, mir immer wieder etwas zuzumuten – und mich selbst der Welt zuzumuten. Was das mit Trotz, Erdlöchern und dem nächsten RefLab-Festival zu tun hat, hört ihr in dieser Folge von Holy Embodied.
Vor einem Jahr ist mein Vater gestorben, unerwartet und sehr schnell. Ich habe seinen Tod unendlich klar erlebt, habe das Licht gesehen, das zurück ins Licht geht. Wie trauert es sich auf diesem Hintergrund?
Er war römisch-katholischer Priester und hat sich durch ein Burnout und Coming-Out zum Mystiker gehäutet: Pierre Stutz. Sein Buch «Geborgen und frei – Mystik als Lebensstil» erscheint in diesen Tagen als Neuauflage – doch was heisst es, Mystik wirklich zu leben? Oder anders gefragt: Wie fühlt sich eine Mystiker*in am Montagmorgen im Jahr 2026?
Wir ignorieren es gerne, das Sterben. Sei es am Ende eines Menschenlebens, vor allem aber auch mittendrin: Da sind wir immer wieder von Neuem gefragt, Versionen von uns selbst, von Beziehungen, von Ideen und Wünschen, von vermeintlichen Träumen sterben zu lassen. Keine einfache Sache – und gleichzeitig etwas sehr Heiliges.
Das Eintauchen in die Stille oder die Verbindung mit dem Eigentlichen wollen immer wieder von neuem gepflegt werden: eine Beobachtung aus meinem eigenen Erleben.
Langlebigkeit wird an jeder Ecke angepriesen: Seien es Pülverchen, die unsere Gelenke geschmeidig halten, medizinische Eingriffe oder auch kosmetische Prozeduren. Altern und letztlich Sterben sind sowas von out. Welches Menschenbild steckt hinter diesem Trend? Und welches Verständnis von Gott?
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