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Politik

Neutralität klingt zunächst nach einer Tugend: nicht vorschnell urteilen, Distanz halten, beide Seiten hören. Aber ist Neutralität wirklich immer die moralisch bessere Haltung? Und kann man in einem Konflikt überhaupt neutral bleiben, wenn auch Schweigen und Nicht-Handeln Folgen haben?
Am 27. September stimmt der Kanton Zürich darüber ab, ob alle Alters- und Pflegeheime sowie alle Spitäler assistierten Suizid in ihren Räumlichkeiten dulden müssen. Noe zeigt, warum diese Frage auch theologisch ein Grenzfall ist.
Kreuz, Kippa, Kopftuch: Verhandelt wird längst nicht über alle gleich.
Veronika und Felix sprechen über eigene Führungserfahrungen und darüber was gute Führungspersonen eigentlich ausmacht.
Der Rücktritt des deutschen Christdemokraten stellt erneut zur Debatte: Was bedeutet Christlichkeit für die Christlich-demokratische Union? Und: Ist er an diesem gescheitert?
Die ultrakonservative Piusbruderschaft hat in den vergangenen Tagen viel zu viel Aufmerksamkeit bekommen: Weil sie vier Bischöfe geweiht hat – und Papst Leo XIV. sie dafür exkommuniziert, also aus der römisch-katholischen Kirche ausgeschlossen hat.
Jean Ziegler ist tot – streitbar, widersprüchlich, prophetisch. Für uns ist sein Tod Anlass zu fragen: Wie politisch ist christlicher Glaube, wenn er das Evangelium ernst nimmt?
48 Teams, 104 Spiele, Ticketpreise jenseits jeder Realität, Klimabelastung und ein FIFA-Präsident im PR-Modus: Die WM 2026 verspricht weniger ein Fussballturnier als ein geopolitisches Unterhaltungsprojekt zu werden. Ein satirischer Blick auf die wohl schrägste WM aller Zeiten.
Noe hat sich in einem Reel mit einer neuen Vernehmlassung auseinandergesetzt, die letzte Woche eröffnet wurde.
Manuel und Stephan diskutieren, warum christliche Apokalyptik nicht Angst schüren oder autoritäre Politik religiös aufladen soll, sondern falsche Heilsversprechen entlarvt und Hoffnung gegen die Macht der Imperien wachhält. Dabei fragen sie, was «Christlicher Glaube als Widerstandskraft» heute heissen kann – und wie öffentliche Theologie demokratische Kultur stärkt, statt sich von Kulturkampf und Ideologie vereinnahmen zu lassen.
Veronika und Felix knöpfen sich die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» vor.
Vor fünf Jahren nahm meine RefLab-Serie den Evangelikalismus in den Blick. Die neue Reihe «Christlicher Nationalismus aus theologischer Perspektive» zeigt, wie stark sich die Bewegung in den letzten Jahren verändert und v.a. politisiert hat.
Warum Tradwives gleichzeitig provozieren, faszinieren und irritieren.
Wenn rechte Milieus die Sprache der Kritik übernehmen – und der «weisse Christ» zur Figur verletzter Identität wird.
Die Religion kehrt zurück in die Politik. Nicht nur in den USA inszenieren sich Politikerinnen und Politiker als gläubige Christinnen und Christen und argumentieren mit der Bibel in der Hand.
Manuel Schmid und Stephan Jütte sprechen über rechtspopulistische Tendenzen innerhalb des Christentums und christlicher Kirchen. Im Zentrum steht die Frage, wo christlicher Glaube politisch missbraucht wird: wenn er zur kulturellen Abgrenzung dient, nationale Identität sakral aufgeladen wird oder Machtansprüche religiös legitimiert werden.
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