Was zum Teufel ist die Hölle? Der Theologe und Autor Martin Thoms über Höllenfantasien und Hoffnungsbilder. In Teil 3 geht es darum, wie Zukunftsfantasien die Welt beeinfluss(t)en
Seit 2000 Jahren beten Christ:innen: «Dein Reich komme». Was ist damit gemeint? Biblische und historische Grundlagen im ersten Teil einer Artikelreihe.
Achtsamkeit als Widerstand: Gelebte Spiritualität ist kein Produktivitätstool, sondern ein politischer Akt. Sie entzieht sich der Kommerzialisierung und dem Ego, um im Moment echten Wandel zu bewirken.
Für viele ist der dritte Sonntag im September einfach ein Sonntag. Dabei war der Bettag von Anfang an als Tag gedacht, der über religiöse und politische Gräben hinweg verbindet.
Der globale Rechtsruck hat viele Ursachen. Häufig wird übersehen, dass es auch theologische Faktoren gibt, die eine grosse Rolle spielen. Manuel Schmid hat ein besonders interessantes, hierzulande kaum bekanntes Beispiel untersucht.
Neutralität klingt zunächst nach einer Tugend: nicht vorschnell urteilen, Distanz halten, beide Seiten hören. Aber ist Neutralität wirklich immer die moralisch bessere Haltung? Und kann man in einem Konflikt überhaupt neutral bleiben, wenn auch Schweigen und Nicht-Handeln Folgen haben?
Am 27. September stimmt der Kanton Zürich darüber ab, ob alle Alters- und Pflegeheime sowie alle Spitäler assistierten Suizid in ihren Räumlichkeiten dulden müssen. Noe zeigt, warum diese Frage auch theologisch ein Grenzfall ist.
Der Rücktritt des deutschen Christdemokraten stellt erneut zur Debatte: Was bedeutet Christlichkeit für die Christlich-demokratische Union? Und: Ist er an diesem gescheitert?
Die ultrakonservative Piusbruderschaft hat in den vergangenen Tagen viel zu viel Aufmerksamkeit bekommen: Weil sie vier Bischöfe geweiht hat – und Papst Leo XIV. sie dafür exkommuniziert, also aus der römisch-katholischen Kirche ausgeschlossen hat.
Jean Ziegler ist tot – streitbar, widersprüchlich, prophetisch. Für uns ist sein Tod Anlass zu fragen: Wie politisch ist christlicher Glaube, wenn er das Evangelium ernst nimmt?
48 Teams, 104 Spiele, Ticketpreise jenseits jeder Realität, Klimabelastung und ein FIFA-Präsident im PR-Modus: Die WM 2026 verspricht weniger ein Fussballturnier als ein geopolitisches Unterhaltungsprojekt zu werden. Ein satirischer Blick auf die wohl schrägste WM aller Zeiten.