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Eine Bekannte erzählte mir an einem Sommertag beim Eistee, dass sie eine ›Angststörung‹ habe. Mehrere Monate ist die lebenslustige Frau deswegen krankgeschrieben gewesen und konnte nicht arbeiten. »Was macht Dir Angst?«, habe ich gefragt. Sie wisse es nicht, lautete die Antwort. Die Angstanfälle seien grundlos aufgetaucht. Es hörte sich mysteriös an. Benennbar für die Frau sind lediglich körperliche Begleitsymptome wie Schweiss, Beklemmung, Atemnot, Schlaffheit.
Gebetskultur hat wenig mit der Dauer der Gebetszeit zu tun: Weg von frommem Leistungsdruck und religiöser Selbstoptimierung!
Wie viele andere habe ich letzte Woche auf Instagram ein schwarzes Bild gepostet mit dem Hashtag: #Blackouttuesday. Viele schlossen sich dieser Aktion an, weil sie nach dem furchtbaren Tod von George Floyd ein Zeichen zum Innehalten setzen wollten. Ich war dankbar, irgendwas tun zu können angesichts einer Grausamkeit, die verzweifelt oder aggressiv oder beides macht. Irgendwas ist oft zu wenig.
Zahllose christliche Gemeinschaften und Institutionen schreiben sich als »Kirchen« an. Aber ist diese Selbstbezeichnung gerechtfertigt – oder wird damit der Mund allzu voll genommen? Ein Statement für ein Verständnis von Kirche als einer verwegenen Wette.
Trinitatis – ups, was ist denn das? Klingt erstmal fremd und weit weg; erweist sich aber als erstaunlich praktisch und alltagstauglich.
Edgar Allen Poe gilt als einer der Begründer des Horrorromans. Seine Erzählung Die Maske des roten Todes (1842)handelt von einer großen Seuche, der sich Prinz Prospero und viele Freunde durch Flucht in eine luxuriöse Quarantäne entziehen. Zu einer Horrorgeschichte wird die Erzählung erst durch diese Sache mit der Maske…
Wenn wir ehrlich sind, treffen die Demonstrationen in den USA auch unseren eigenen Rassismus. Was tun mit der Ratlosigkeit und Scham?
Die Corona-Pandemie hat die Verbreitung wie auch die Widerlegung von sogenannten »Verschwörungstheorien« zum internationalen Breitensport gemacht. Nach einem hinführenden Blogpost zur Geschichte und Funktion konspirationistischer Ideen wird hier die Frage nach der Wahrheitsfähigkeit unserer Erkenntnisse angepackt. Wie steht es um die Faktenlage unserer Überzeugungen und Theorien? Was sind plausible Erklärungen, was nicht, und wer darf das beurteilen? Zugegeben: Das ist ein anspruchsvoller und wohl auch kontroverser Beitrag geworden…
Bilder der Antirassismus-Proteste in den USA gehen um die Welt. Die Geschichten, die sie ausgelöst haben, machen sprachlos. Wie lässt sich eine Gesellschaft zusammenhalten, die von so tiefgreifenden Vorurteilen und Verwerfungen geprägt ist? Ein Plädoyer für die Neugierde, in die Haut anderer zu schlüpfen.
Ob Josef Hochstrasser selbst auf die Idee gekommen ist auch noch zum Rücktritt von Gottfried Locher Stellung zu nehmen? Es ist zu befürchten. Und sicher hat der Tagesanzeiger händeringend nach einem eigenen Gegengewicht gesucht. Da ist es verständlich, dass man diesem illustren Rentner am Pfingstmontag einen Gastkommentar offeriert. Was Hochstrasser aber darin schreibt, ist schockierend.
Normalerweise habe ich Mühe mit der biblischen Ansicht, dass jeder Mensch ein Sünder sei. Ich sehe lieber das Gute in jedem. Doch in Momenten, in denen es mir schwer fällt, gnädig mit mir selber zu sein, erkenne ich meine Schwäche.
Eines der grössten Kulturprojekte Europas wird nun durch ein Kreuz gekrönt – und hält uns einen Spiegel vor

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