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Der Ägyptologe Jan Assmann lüftet in seinem neuen Buch die Schleier der christlichen ›Mysterien‹. Und interpretiert Beethovens Missa solemnis als ›Gottesdienst im Kopf‹. Johanna Di Blasi folgt der atemberaubenden Argumentation von »Kult und Kunst«.
Mein Lachen wird von der Maske gedämpft. Die Realität hat mich eingeholt, ich hinke ihr sogar nach, als würde ich nicht ganz in meinem Körper verweilen.
Eine Weihnachtsgeschichte von Johanna Di Blasi.
Die Kirchen schliessen oder jetzt erst Recht den kirchlichen Anspruch auf Gesang einfordern? Stephan Jütte meint: Es ist gar nicht so kompliziert.
„Theologie des Zeitgeistes“ ist eine Serie, in der Kirstine Fratz und Andreas Loos fünf angesagte Themen bespielen – jeweils aus zeitgeistlicher und gottesgeistlicher Perspektive. Dieser Beitrag ist vollgepackt mit einer Freude am Spielen, die beim Lesen leicht überspringen könnte. Denn die Zeitgeist Forscherin lädt ein zum ermächtigenden Spiel von Zeitgeist, Menschengeist und Gottesgeist. Wer will sich da noch der erstarrten Positionsmacht verschreiben?
Toleranz gilt als Qualitätssiegel für Gesellschaften, Religionsgemeinschaften und Personen. In Wirklichkeit ist sie längst zum Deckmantel einer moralisch ignoranten und intellektuell faulen Geisteshaltung geworden.
In Amerika wurde »PureFlix« als christliche Alternative zu Netflix lanciert. Das Bestreben, eine »saubere Welt« darzustellen und so den Glauben von Christ*innen zu stärken, ist aber durchaus kritikwürdig. Und es zeigt die Ängstlichkeit und Engstirnigkeit eines solchen Programms.
Müsste ich mehr beten? Liege ich richtig mit meinen moralischen Ansichten? Die Konfrontation mit Menschen, die ihren Glauben anders leben, kann verunsichern. Doch gibt es überhaupt "richtig" und "falsch"?
»Theologie des Zeitgeistes« ist eine Serie, in der Kirstine Fratz und Andreas Loos fünf angesagte Themen bespielen – jeweils aus zeitgeistlicher und gottesgeistlicher Perspektive. Mit diesem Beitrag eröffnet der Theologe die dritte Spielrunde und wird ein wenig mystisch: Der göttliche Geist spielt in und mit allem, was lebendig ist. Diese Gespielin reizt uns, zusammen mit ihr spielend zu leben, gerade dann, wenn uns der Ernst des Lebens trügerisch ins Kämpfen verstrickt.
Das Ständemehr gehöre auf den Müllhaufen der Geschichte, twitterte Juso-Präsidentin Ronja Jansen nach der Abstimmungsniederlage. Das ist etwas trotzkig (!) formuliert aber deswegen noch lange nicht falsch.
Die Schweiz hat beide Vorstösse, ansässige Unternehmen im Blick auf ihre humanitäre Verantwortung stärker in die Pflicht zu nehmen, ins Leere laufen lassen. An einem mangelhaften Problembewusstsein muss das nicht liegen. Vielleicht ist unsere Welt einfach zu kompliziert geworden, um den Mut für herzhafte Entscheidungen noch zu finden…
Als Kind habe ich Weihnachtsgeschenke geliebt! Das bunte Papier, die Päckchen unter dem Tannenbaum, die Erfüllung grosser und kleiner Wünsche. Oder die aufwändigen Adventskalender mit den täglichen Überraschungen: Dosierte Vorfreude auf Heilig Abend. Heute möchte ich gerne darauf verzichten. Aber nicht ganz.
»Theologie des Zeitgeistes« ist eine Serie, in der Kirstine Fratz und Andreas Loos fünf angesagte Themen bespielen – jeweils aus zeitgeistlicher und gottesgeistlicher Perspektive. Dieser Beitrag enthüllt, wie der Zeitgeist sich aus den Sehnsüchten der Menschen gestaltet und sie zu erhören vermag. Ein echtes Wechselspiel, in dem der Zeitgeist als Entwicklungshelfer für die persönliche und kollektive Seele agiert.
Die Texte der Bibel sind geprägt vom Kontext, in dem sie entstanden. Sintflut-Geschichten mit frappanter Ähnlichkeit zur Noah-Erzählung gibt es zum Beispiel auch in anderen Kulturen. Warum sind gerade diese Texte für uns denn noch wichtig?
Die Schweizer Konzernverantwortungsinitiative KOVI zitiert das Schema von ›White Charity‹ – und bricht es.
Wem gehört das Menschenleben? Der Gesellschaft, Gott, einem Staat oder nur einem selbst? Und darf man Hilfe erwarten, wenn man seinem Leben ein Ende setzen will?

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