Dein digitales Lagerfeuer
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Religion & Glauben

Eine Replik auf Bernd Bergers Kommentar vom 1. Februar 2020: "Eine Kirche ohne Mission geht zugrunde"
Was sagt der gegenwärtige Serienhype über die Gesellschaft aus, in der wir leben – und welche Anschlussmöglichkeiten ergeben sich daraus für die Kommunikation des christlichen Glaubens? Im ersten Teil dieses Blogbeitrages habe ich deutlich gemacht, dass gerade der Überfluss an neuen Geschichten für unsere Zeit dafür spricht, dass (post-)moderne Menschen die existenziellen Fragen sehr wohl stellen – und dass sie mit grossem Eifer nach neuen Narrativen und Antworten für ihr Leben suchen.
In der Schweiz leben immer mehr konfessionslose Menschen. Noch ein Drittel der schweizerischen Wohnbevölkerung über 15 Jahren sind katholisch, ca. jede:r Vierte ist reformiert und schon 28% gehören keiner Konfession an. Die restlichen 15% verteilen sich auf islamische, andere christliche, nichtchristliche und jüdische Glaubensgemeinschaften.
In der Kolumne GOTT OUT OF THE BOX fahndet unsere Autorin Johanna Di Blasi nach kleinen und grossen Offenbarungen in den Weiten des Alls und den Falten der eigenen Existenz.
Wann ist etwas reformiert? Was bleibt, wenn die kulturell-religiöse Identifizierung wegfällt? Eine persönliche Auseinandersetzung von Deborah Leela Sutter.
Die Welt befindet sich im Serien-Hype. Das Verlangen nach neuen Geschichten und Held*innen ist enorm. Handelt es sich dabei nur um ein Phänomen einer Gesellschaft, die sich zu Tode amüsiert – oder lässt sich an Netflix und Co. eine neue Bereitschaft ablesen, die grossen Fragen des Lebens zu stellen?
Bernd Berger plädiert entschieden dafür, den Begriff der Mission wiederzuentdecken.
Wenn es um die Welt als Schöpfung geht, geht es immer um die Frage, warum die gute Schöpfung nicht einfach als gut, sondern als ambivalent erfahren wird.
Um etwas ganz Konkretes zu beten und daran zu glauben, dass etwas passiert, ist verrückt. Aber manchmal ist verrückt genau das Richtige.
In der Reihe SPIRITUELLE TOPOGRAFIEN erkundet die RefLab-Bloggerin Johanna Di Blasi Atmosphären der Transzendenz und Inseln gelebter Religiosität zu Beginn des dritten Jahrtausends. In diesem Beitrag geht es um die Startup-Life-Initiative, die in Berlins Developerszene für Erleuchtung sorgt.
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