Dein digitales Lagerfeuer
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Religion & Glauben

Krisenzeiten bringen das Beste und das Schlechteste im Menschen hervor. So gibt auch die aktuelle Pandemie-Ausnahmesituation genügend Grund, sich vor dem Menschsein zu ekeln – und es zugleich hochzuhalten. Die Frage bleibt: Worauf wollen wir in Zukunft setzen?
Wo ist eigentlich Gott in den herzzerreissenden und himmelschreienden Zuständen unserer Zeit? Wie steht er zur Not der Menschen in der Corona-Krise? Eine Lösung des Theodizeeproblems gibt es nicht. Aber eine Antwort auf die Leidfrage sehr wohl.
Angst kann lähmen, das Leben blockieren. Sie kann aber auch Leben retten. Und ganz sicher ist sie nicht einfach das Gegenteil von Glauben. Denn wer glaubt, wird nicht von allen Ängsten befreit – aber er/sie wird fähig, mit Angst zu leben.
Sind die älteren Menschen, die in diesen Wochen am Coronavirus sterben, zu früh gestorben? Gibt es den richtigen Zeitpunkt zum Sterben überhaupt?
„Wer wird nicht einen Leibniz loben? Doch wird ihn jeder lesen? Nein. Wir wollen weniger erhoben und fleissiger gelesen sein.“ (Frei nach Lessing und als Replik auf den Beitrag von Andreas Kessler: "Lissabon 1755, Corona 2020 – eine Notiz").

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