In der losen Blogserie «Intuitionen und Analogien» erzählt Andreas Kessler, wie er in gewissen Momenten seines Lebens unverhofft und irritiert von theologischen Interpretationen eingeholt wurde.
Ratgeber zum Lebensglück füllen die Lebenshilfe-Abteilungen der Buchläden. Irgendwie kann sich kein Mensch gegen die Sehnsucht wehren, mit seinem Leben glücklich zu werden. Aber was ist das überhaupt: Glück? Und wie lässt es sich finden?
Stephan hat in der Inauguration des US-Präsidenten einen zivilreligiösen Akt erwartet. Tatsächlich fand er sich in einem veritablen Gottesdienst wieder.
In dieser Blogserie erkunden wir die Unberechenbarkeiten unseres modernen Lebens – und suchen nach Antworten auf die Frage, wie man mit den Risiken und Nebenwirkungen der neuzeitlichen Existenz leben kann, ohne den Kopf in den Sand zu stecken. Sollte es sogar möglich sein, auf dem dünnen Eis zu tanzen?
Zwischen Weihnachten und Neujahr fragte mich ein Freund, ob es eigentlich aus theologischer Perspektive zulässig sei, die Bibel zusammen zu fassen. Darf man ein Abstract mit ihren Essentials zusammenstellen? Das könnten dann auch diejenigen lesen, denen das Buch sonst zu umfangreich und zu mühsam wäre. Ich schwankte.
»Theologie des Zeitgeistes« ist eine Serie, in der Kirstine Fratz und Andreas Loos fünf angesagte Themen bespielen – jeweils aus zeitgeistlicher und gottesgeistlicher Perspektive. Dieser Beitrag zapft die lebendige Quelle aller Kreativität an: Ein Gott, der Eifersucht und Neid nicht kennt, sondern seinen schöpferischen Geist mit uns teilt. Eine zeitgemässe Befreiung zu ungezwungener und spielerischer Kreativität.
Influencer-Marketing hält zunehmend Einzug in kirchliches Denken und Planen. Ständig werden neue Werbekanäle eröffnet und christliche Social-Media-Stars wähnen sich im
Kampf um die knappe Ressource Aufmerksamkeit in Christus Fussstapfen. Ist das noch heilig oder schon heillos überfordernd?
In dieser Blogserie erkunden wir die Unberechenbarkeiten unseres modernen Lebens – und suchen nach Antworten auf die Frage, wie man mit den Risiken und Nebenwirkungen der neuzeitlichen Existenz leben kann, ohne den Kopf in den Sand zu stecken. Sollte es sogar möglich sein, auf dem dünnen Eis zu tanzen?
Heute vor 159 Jahren wurde in New York William James geboren. Kein runder Geburtstag, der erinnert werden muss. Aber eine gute Gelegenheit, sich mit ihm auseinanderzusetzen.
Vor ein paar Monaten sagte jemand etwas zu mir, das mir seither immer wieder durch den Kopf geht. "Unter uns gesagt", bemerkte die Person beiläufig, während wir am Rande einer kirchlichen Veranstaltung einen Kaffee tranken, "Demokratie ist eigentlich schlecht für das Christentum. Für uns wäre eine Christen wohlgesonnene Diktatur besser."
Politische Kämpfe werden heute als sozialmediale Glaubenskriege ausgefochten. Als Christ*innen können wir uns nicht heraushalten. Der Riss geht mitten durch uns hindurch.