Spiritualität und Religiosität werden häufig mit ganz grossen Erfahrungen, Fragestellungen und Ansprüchen verbunden. Aber auch alltägliche und ephemere Dinge können Gefässe für das Überschiessende sein. In einer neuen Blogserie widmen wir uns der Transzendenz der Dinge.
Überraschung! Der Menschgewordene tut sich am Ende seines Lebens schwer, es wieder herzugeben. Was geschieht, wenn wir Weihnachten mal nicht von vorne, sondern von hinten her bedenken?
Christliche Spendenorganisationen streifen zunehmend das weltanschauliche Gepräge ab. Das «HEKS – Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz» aber behält seinen Namen auch nach der Fusionierung mit «Brot für alle».
Spiritualität und Religiosität werden häufig mit ganz grossen Erfahrungen, Fragestellungen und Ansprüchen verbunden. Aber auch alltägliche und ephemere Dinge können Gefässe für das Überschiessende sein. In einer neuen Blogserie widmen wir uns der Transzendenz der Dinge.
In den Feuilletons wird gerade eine Art Kulturkampf ausgetragen. Es geht um Zusammenhänge von Weltbildern und «Impfmoral». Unter Beschuss geraten sind u.a. die Homöopathie und Anthroposophie.
Die klassisch-religiösen Weltbilder haben ihre Deutungsmacht in westeuropäischen Gesellschaften weitgehend eingebüsst und das Ende der grossen Erzählungen wurde ausgerufen. Nun gerät die säkulare Story, die jene Entwicklungen interpretiert, selbst unter Druck.
Wir alle haben gekämpft, jetzt sind wir müde. Und da kommt Omikron um die Ecke: angeblich um ein Vielfaches ansteckender als das superansteckende Delta, das auch noch da ist. Jetzt brauchen wir einen starken Booster: einen Seelenbooster!
Die Blicke von Männern und die Erschöpfung der Frauen stehen miteinander in Verbindung, zeigt die Soziologin Franziska Schutzbach in ihrem neuen Buch. Dass auch ich als durchaus privilegierte Frau davon geprägt bin, wurde mir erst bei der Lektüre so richtig klar.
Mit «Earth Beats» fühlt das Kunsthaus Zürich der geschundenen Natur den Puls. Eine Ausstellung in Form eines «künstlerischen Plädoyers zum Schutz der Erde und ihrer natürlichen Ressourcen, erwachsen aus der Dringlichkeit der Gegenwart».
Während die Corona-Fallzahlen steigen, entgleist hüben wie drüben die Sprache. Die österreichische Regierung ruft einen «Lockdown für Ungeimpfte» aus, die Opposition spricht von einem «Corona-Apartheidsystem». In der Schweiz befürchten Gegner:innen des Covid-19-Gesetzes gezielte Manipulationen bei er Abstimmung vom 28. November, der bernische Sicherheitsdirektor Reto Nause warnt dagegen vor Zuständen wie beim Sturm aufs US-Capitol.
Am 1. Oktober dieses Jahres hat der Bundesrat beschlossen, beim Heiligen Stuhl in Rom eine Botschaft zu errichten. Diese Woche war der Staatssekretär des Vatikans, Kurienkardinal Parolin, in der Schweiz zu Besuch, um die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl vor 100 Jahren zu würdigen. Aussenminister Ignazio Cassis hat ihn in Bern empfangen.
Sind philosophische Diskussionen nicht das allerletzte, was wir in Zeiten von Pandemien, humanitären Katastrophen und ökologischen Bedrohungen brauchen? Diese Frage haben Manuel Schmid und Heinzpeter Hempelmann in der ersten Folge des neuen Podcasts «mindmaps» angeregt diskutiert. In diesem Blogbeitrag legt Heinzpeter Hempelmann noch einmal nach – und veranschaulicht am konkreten Beispiel der Coronapandemie, wie Philosophie helfen kann, aktuell diskutierte Probleme zu verstehen und gegenwärtige Debatten argumentativ zu durchdringen.
Am 28. November stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über das Covid-19-Gesetz ab. Eigentlich nur über die Anpassungen im Covid-19-Gesetz, die das Parlament am 19. März dieses Jahres beschlossen hatte und gegen die das Referendum ergriffen worden ist. Die Gegner des Gesetzes sehen grundlegende Freiheitsrechte verletzt. Die Gesellschaft werde gespalten. Den Föderalismus ausgehebelt.