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Aktualität

Seit einigen Wochen läuft der neue Bond in unseren Kinos. Endlich! Das Datum der Veröffentlichung wurde coronabedingt um mehr als ein Jahr verschoben. Ich habe mich mit der einzigartigen Agentenfigur und ihrer Veränderung im Wandel der Zeiten auseinandergesetzt. Und ich bleibe dabei: Daniel Craig ist der ultimative Bond.
Hilfe, mich verfolgen Treichler! Extreme Stimmen verschaffen sich in Krisenzeiten überproportional Gehör. Ein Beispiel ist der kurios anmutende Aktionismus der eidgenössischen Freiheitstreichler:innen. Das Grüppchen bedient sich Mittel religiöser Kommunikation wie Zeichenhandlung und Geisterbeschwörung – um Hysterie zu schüren.
Der grosse Schweizer Kulturunternehmer Martin Heller ist im Alter von 68 Jahren in Zürich gestorben. Der Tod passt gar nicht zu einem Kulturimpresario und sprühenden Geist wie ihm. Man kann es sich kaum anders vorstellen, als dass er drüben weiter inszeniert.
Einheitsbrei und viel zu rechts – oder links. Staatstreu und mainstream. Veraltet und elitär. Man spricht gerne schlecht über die Medien. Zum Glück zu Unrecht, findet Stephan Jütte.
«Rückkehr der Delfine» ist der Titel unseres druckfrischen Buches! Es enthält 30 Blogbeiträge aus dem ersten Jahr der reformierten Online-Community, das zugleich das erste Pandemiejahr war. Wir freuen uns auf den Book Launch im Rahmen von «Zürich liest». Ihr könnt am 29. Oktober im Hirschli dabei sein!
Die koreanische Netflix-Serie «Squid Game» erobert gerade die Welt im Sturm. Die ausgesprochen blutrünstige Geschichte ist zu einem medialen Massenphänomen geworden. Ich frage in diesem Beitrag nach den Gründen für diesen beispiellosen Erfolg – und erkläre, warum ich die Show trotzdem nicht weiterempfehle.
Die Dominanz des Menschen ist dieser Welt in mancher Hinsicht zum Fluch geworden. Entsprechend kritisch wird heute meist der sogenannte «Herrschaftsauftrag» in der biblischen Schöpfungserzählung beurteilt. Ich setze mich in diesem Beitrag mit alternativen Interpretationen dieses Textes auseinander – und mache mich für ein Reframing stark, das sich an der Art und Weise orientiert, in der Jesus Christus «Macht» und «Herrschaft» ausübte.
Was ist eigentlich die Aufgabe einer Theologin, eines Theologen? Ich nehme in diesem Beitrag den Tod zweier Tübinger Theologen zum Anlass, über den Gott nachzudenken, mit dem sich christliche Theolog:innen auseinandersetzen…
Die Moral migriert in die Werbung und der Verdacht grassiert, dass Menschen- und Umweltfreundlichkeit blosse PR sind. Entsprechend kommen dauernd neue «Washings» hinzu, die Schönfärberei aufdecken: Green-, Pink-, Purple-, Woke- und neuerdings Diversity Washing.
Im dritten Beitrag zum Thema «Ökotheologie» blicke ich Tatsache ins Auge, dass wir mit unserem globalisierten und ressourcenintensiven Lebensstil unausweichlich an dieser Schöpfung schuldig werden. Gerade aus einer ernsthaften Trauer um die ökologischen Verwüstungen unserer Zeit kann aber auch eine neue Kreativität und Opferbereitschaft hervorgehen. Die Kirchen könnten dabei nicht nur ein Wort mitreden, sondern eine durchaus entscheidende Rolle spielen.
Über Witze und Werte, Computer und Badewannen-Sessions.
Als «Kritische Zone» wird die dünne, verletzliche Lebensschicht der Erde bezeichnet. Unsere Serie «Selbstkritische Zone» beschäftigt sich mit fundamentalen Blickverschiebungen im Anthropozän. Der Mensch ist ein geologischer Agent geworden, der Kräfte entfesselt, die er nicht beherrschen kann. In Teil 1 blicken wir auf das Wetter als immer in Veränderung begriffenes Phänomen, das uns Gelegenheit gibt, uns selbst zu spüren, das uns aber zunehmend unheimlich wird.
Manchmal ist es noch interessanter zu beobachten, in welchem Zusammenhang eine Gesellschaft grundlegende Fragen diskutiert, als das, was zur Debatte steht. Die Fortpflanzungsmedizin ist solch ein Fall. Und der schwule Mann ihr Pappkamerad.
Dieser zweite Beitrag zu den Konturen einer «Ökotheologie» beschäftigt sich mit der Entfremdung des modernen Menschen von dem, was er (in verräterischer Sprache) seine «Umwelt» nennt. Unsere Mitgeschöpfe sind uns fremd geworden oder begegnen uns nur noch im Zusammenhang ihrer Verzweckung für den Menschen. Was wir aber nicht kennen, das können wir auch nicht lieben und achten. Begegnung und Vertrautheit mit nichtmenschlichen Lebewesen zu ermöglichen, muss darum zu den fundamentalen Bildungszielen unserer Gesellschaft gehören.
Der 20. Jahrestag der rauchenden Zwillingstürme fällt zusammen mit Bildern des chaotischen Abzugs amerikanischer Truppen aus Afghanistan. 20 Jahre gibt es auch das PPT – Presidential Prayer Team. Der konservative Gebetstrupp ist Indiz einer gespaltenen Nation und der strategischen Mobilmachung sogenannter «Values Voters».

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