Less noise, more conversation.
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Nicht wenige Brüder und Schwestern im Geiste der 68er-Bewegung haben sich letztes Jahr am Rande der Debatten um die «Ehe für Alle» verwundert die Augen gerieben. Nicht weil sie gegen die Gleichberechtigung homosexueller Menschen wären. Sondern weil die totgeglaubte bürgerlich-kleinbürgerliche Institution der Ehe so lebendig scheint, dass um sie und ihre Deutung gekämpft wird. Auch unter Jugendlichen bleibt die Zweierkiste das Standardideal. Ein paar Tage nach dem Valentinstag sollte man darüber vielleicht in aller Nüchternheit nachdenken.
Die Postevangelikalen gibt es nicht. Insofern ist mit Postevangelikalismus in dieser Serie auch nicht eine Bewegung oder eine Gruppe gemeint. Aber es mag mehrere Grundtypen von Postevangelikalen geben. In diesem und den folgenden Beiträgen möchte ich diese entstehende Landschaft ein wenig vermessen.
Eigentlich absurd, sich freiwillig stundenlangen Schmerzen auszusetzen: Doch eine bewusst erlebte Sitzung bei der Tätowiererin hat grosses Potential, ist Jessica Mach überzeugt. Sie tätowiert ganzheitlich – und hilft Menschen dabei, Altes loszulassen und Neuem Platz zu geben.
Richard Dawkins Buch «Der Gotteswahn» will mit jeder Form des Gottesglaubens definitiv aufräumen. Es ist zum Manifest des «neuen Atheismus» geworden, einer Bewegung von Freidenkern und Religionsverächtern, die allem «Übernatürlichen» abgeschworen haben und in einem wissenschaftlichen Naturalismus die Lösung aller Probleme der Menschheit erblicken. Ich habe mir das umfangreiche Werk vorgenommen – und versuche zu zeigen, warum schlechte Bücher gegen den Glauben keine gute Nachricht für Gläubige sind.
Weltweit 10 Mio. Menschen pflegen über die Smartphone-App «Replika» eine Beziehung mit einer virtuellen Person. Ist die App Gegenmittel zur Einsamkeit, oder verstärkt sie diese?

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