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Waffen für den Frieden?

Heute sprechen wir wieder über den Krieg gegen die Ukraine. Zerbrechen in ihm auch die pazifistischen Ideale, die wir jahrelang, auch angesichts anderer Kriege, selbstverständlich mitgetragen haben? Wir werden uns nicht einig. Und wir sind uns beide nicht sicher, ob wir richtig liegen.

Schreibt uns gerne, was ihr darüber denkt und ob sich euer Nachdenken über Frieden, Krieg und Waffengewalt verändert hat.

Das RefLab hat dazu übrigens eine Blogserie gestartet.

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3 Kommentare zu „Waffen für den Frieden?“

  1. „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen oder „bösen“ Nachbarn nicht gefällt.“

    Wir wissen, wie und warum Schillers historisch basierte Tragödie „Wilhelm Tell“ niemals endet, immer neu beginnt.

    Ich denke an die Endszene von Roman Polanskis „Tanz der Vampire“…

    -Ein Mensch bei Sinnen ist gut UND böse.
    Kultivierung fängt in diversesten Gesellschaften mit jedem Neugeborenen neu an.

  2. ich verstehe ehrlich gesagt noch nicht genau – ist das, was in afghanistan, irak, syrien, … passiert und/oder passiert ist, denn weniger schlimm? und was mit dem klimawandel auf uns zukommt, global gesehen? weil es primär andere ethnien betrifft? lieber beiträge über das herumbrausen im alfa romeo spider und über boxenstop im fastfood drive-in lächeln?

  3. Giorgio Girardet

    In Vorbereitung zur Aussprache über RefLab in der Synode vom 29. März 2022 der reformierten Kirche habe ich in diesen Beitrag hineingehört. Was mich, der ich Aushebung hatte, als Stefan auf die Welt kam freute: auch ein postmoderner Dr. theol. denkt über den „gerechten Krieg“ nach und anerkennt die Wirkung der „kasernierten Armee“. Andererseits hat mich überrascht, wie die Pfarrerin von Kilchberg, die gegen Ende des Posts eingesteht, dass sie Naivität nicht für den grössten Fehler hält, zwar eine Pazifistin ist, aber wenn es um Ihre Familie und ihre Existenz geht, instinktiv zum Sturmgewehr greifen würde. (Vielleicht sollte man am Pfarrhaus in Kilchberg ein Warnschild anbringen: „Warnung vor pazifistischer Pfarrperson mit Sturmgewehr!“). Auch habe ich erfahren, dass Sybille Forrer, die in der Synode in der liberalen Fraktion politisiert, eigentlich eine Linke ist. Und so schlage ich euch apropos „kasernierte Gewalt“ und „Sturmgewehr im (Pfarr)haus“ (C.F. Meyers „Schuss von der Kanzel“ grüsst von Ferne!) die Lektüre des Vortrags über das Verfassungswesen des Sozialisten Ferdinand Lassalle, gehalten 1862 in den Jahren, als ein gewisser Otto von Bismarck hoffte, preussischer Premierminister zu werden (was er noch wurde und dann im „langen 19. Jahrhundert“ (1789 – 1914) die militaristischen Grundlagen für die Kürze des „kurzen 20. Jahrhunderts“ (1914-1989) legte. Vielleicht regt diese Rede ja zu einem weiteren „konvers“ an. Meine liebe Mitsynodalin Sybille Forrer lade ich aber hiermit zur Teilnahme am Gemeindeschiessen in Bubikon an. Sie kann das eigene Sturmgewehr 90 aus dem Pfarrhaus mitbringen oder sich (wie ich, der ich zwar diente, aber nie Feldschiessen besuchte, und mein StGw 57 abgeben musste) eines für den Anlass ausleihen. Es wird eine grosse Ehre für Bubikon sein, die Kilchberger Pfarrerin am Gemeindeschiessen (seit 1861 einst: Ehren- und Hochzeitsgabenschiessen) begrüssen zu dürfen (hier die Termine: Vorschiessen 25.08 2022, Hauptschiessen 03.09.2022, Absenden 23.09.2022). Und hier die Rede von Ferdinand von Lassalle 1862: https://www.marxists.org/deutsch/referenz/lassalle/1862/xx/verfassungswesen.htm
    (Akismet, das RefLab und die ewig Lebendige seien mir gnädig)

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