Es fühlt sich an wie ein extra Körperteil und trägt mich fast überallhin: Mein Velo. Es ist unspektakulär spektakulär, wie das richtig gute Dinge an sich zu haben scheinen.
Die Welle von «Matrix Resurrections» fiel wohl niedriger aus, als viele erwartet haben, und ist schon fast ausgerollt. Andreas Loos ist auch nach dem popcorn culture podcast noch nicht fertig mit den vier Matrix- Filmen und entdeckt in ihnen ein übersehenes Thema: Soziale Energie.
In Kunsträumen lassen wir das Rauschen der Alltagswelt hinter uns und betreten Neuland. Wir entdecken nie gesehene Bilder und Ideen, Dinge, die uns rätselhaft sind, uns betören oder ärgern. Zweimal im Monat kannst du mit Johanna aus dem RefLab in die Welt der zeitgenössischen Kunst eintauchen.
Darf eine Frau, noch dazu eine Feministin, zugeben, dass sie gerne putzt? Eine Arbeit, die – jedenfalls in meinem Kopf – noch mit dem stereotypen Hausfrauenbild besetzt ist?
Museen, heisst es, sind die Kathedralen unserer Zeit. In ihnen zeigen wir, was uns heilig ist. Es sind Orte, in denen Gesellschaften ihr Selbstbild und ihre Idee von Kultur verhandeln. Deswegen geht die Frage, was und wer in Museen gefeiert werden soll, uns alle an.
An der Religionskritik kann man verzweifeln. Nicht weil sie erschütternd wäre. Sondern weil sie mittlerweile nicht einmal mehr gut gemacht sein muss, um publiziert zu werden. Jüngst hat Hugo Stamm wieder draufgehauen und dabei etwa so viel Kenntnis von Geschichte, Soziologie oder Philosophie durchblicken lassen, wie ein Monolog im «Jungle Camp».
Er habe manchmal Selbstmordgedanken, bekennt der Sänger Stromae in seinem neuen Song «L’enfer», «Die Hölle». Offenbar ist er damit nicht allein. Seit der Veröffentlichung am 12. Januar hat das Lied mehr als 17 Millionen Aufrufe.
An bestimmte Dinge aus meiner Kindheit habe ich feste Erinnerungen. An den süss-säuerlichen Duft frischgepressten Apfelsafts, den uns der Bauer aus dem Dorf einmal im Jahr in grossen, runden Weinflaschen geliefert hat. An diesen einen Radiergummi, der wirklich radieren konnte, ohne den Text zu verschmieren und der genau so sauber roch, wie er gearbeitet hat. Und auch an das Ticken von Omas Wecker.