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Klassenzusammenkunft… und die guten alten 90er Jahre.

Manuel hat am Wochenende seinen walk down the memory lane angetreten: Nach 30 Jahren hat er seine Sekundarschulklasse an einer Zusammenkunft wieder gesehen. Anlass genug, mit Stephan über die guten alten 90er Jahre zu reden, über die Entwicklungsrückstände der Jungs im Pubertätsalter, über die Zeit, in der Twix noch Raider hiess und Michael Jackson für Pepsi geworben hat… eine Folge, die in die Vergangenheit reist und die aktuellen Realitäten für eine halbe Stunde hinter sich lässt… viel Spass!

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4 Kommentare zu „Klassenzusammenkunft… und die guten alten 90er Jahre.“

  1. Hoi zämä, hab mir fast gedacht, dass du das wirklich tolle Klassentreffen kommentieren wirst. 🙂 Finde es cool… Bin immer noch etwas müde, aber fröhlich und gut gelaunt.. so wie du auch Manuel.
    Guten Start in die Woche…
    LG
    Goran

  2. Giorgio Girardet

    Lieber Stefan und Manuel. Nach der Aussprache in der Synode, habe ich mir heute Morgen noch im Halbschlaf auch dieses „Schall und Rauch“, die „Kaffee(halb)stunde des (garantiert untoxischen und woken) Testosteron im RefLab“, reingezogen. Die frische Erzählung des gelungenen Anlasses zeigt, wie wichtig gelebte „Zwangs“-Gemeinschaft in bestimmten Lebensabschnitten ist. Und der von mir erst belächelte Brauch der „goldenen Konfirmation“ kam mir in den Sinn („schon wieder ein Trick fantasieloser Pfaffen, ihre leere Kirchen zu füllen“, schon wieder kuschelige Nabelschau, statt zupackende Diakonie für Gottes Reich), der mir erst lieb wurde, als ich Senioren darüber berichten hörte. Die vor-68er Jahrgänge waren 2018 durch. Wer nach 1968 konfirmiert wurde (nach der „Solidschweiz“) scheint weniger Bedürfnis für eine „goldene Konfirmation“ zu entwickeln und in den fusionierten Gemeinden ist auch nicht das Bewusstsein „im innovativen Team“ noch wach für solche mir nun lieb gewordenen Tradition. Es ist zu fürchten, dass ich nicht mehr von einem installierten Theologen 2031 in die Stadtkirche des Prophetenstädtchens an der Aare zu diesem Brauch eingeladen werde. Gibt es „Klassentreffen“ des RefLab? Im Netz ist jedes Jahr wie 10 analoge Jahre. Euch gibt es nun zwei Jahre, gefühlte 20 Community-Jahre: Zeit für ein Klassentreffen der treuen User der ersten Stunde? Goran beweisst, was wir Christen im Psalmwort „Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden.“ (Ps. 118,22) finden: Der fromme Eidgenosse Manuel ist verblüfft, dass ausgerechnet der Jugo-Quatschkopf Goran zum Grundstein und Anchor-Man des Klassentreffens wurde. Darum: Goran, bisch än geile Siech!!! Ich wünsche Dir eine (von Allah, dem Allmächtigen, dem Allerbarmer, der ewig Lebendigen: was Dir entsprechen und frommen mag) gesegnete (Rest-)Woche.

    1. Lieber Giorgio
      Cooler Kommentar von dir. 🙂 gefällt mir.
      Nur eine kleine Anmerkung: bei uns zu Hause hängt ein Kreuz an der Wand 😉
      Liebe Grüsse
      Goran

      1. Giorgio Girardet

        Lieber Goran, sehr gern geschehen. Und das mit dem Kreuz darf/soll mich nicht freuen. Im Nebelspalter hatte ich in den Nullerjahren eine Kolumne „Tito’n’Tell“, in welcher Milos Oncic (ein kroatischer Katholik) sich mit seinem Sohn, der in der Sek Geschichte beim linken Lehrer Rudisüli hatte, über die Einbürgerung in die Eidgenossenschaft unterhielt, für die er sich bei einem pensionierten Primarlehrer der „geistigen Landesverteidigung“ vorbereitete. Die Einbürgerung in der Zürcher Gemeinde Kaffikon war dem orthodoxen Serben Mirko und seinem Vater schon gelungen. Mirko trat darauf der SVP bei. Und so hatten Vater und Sohn stets über Werte zu diskutieren: Jugoslawische (Tito), schweizerische (Tell: in der Version „geistige Landesverteidigung“ und „Mythendekonstruktion“), katholische und orthodoxe über Blocher und den „Mainstream“. Darum meine Vorsicht, wenn jemand aus der Weltgegend kommt, welche man in Wien lange „die Gewitterecke“ nannte und heute als „Balkan“ nicht zu dem Europa gezählt wird, das nun plötzlich sich in einem Krieg wiederfindet. Die Geschichte des Klassentreffens, dessen Initiator Du warst, hat wunderbar in den Werte-Transfer „von Tito zu Tell“ gepasst. Darum meine Begeisterung. Herzliche Grüsse Giorgio Girardet

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