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Krieg

Sie ist vor allem bekannt als Witwe des 1980 ermordeten Beatles John Lennon. Aber Yoko Ono ist auch eine faszinierende Avantgardekünstlerin und -sängerin. Im Kunsthaus Zürich rührt sie an tiefe Gefühle – und setzt sich auch mit Erfahrungen des Krieges auseinander.
Die EU baut die Europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache «Frontex» aus. Auch die Schweiz soll sich als Mitglied des Schengen-Abkommens daran beteiligen. Am 15. Mai wird darüber abgestimmt, ob die Schweiz Frontex mit neu 61 Millionen Schweizer Franken anstelle der bisherigen 24 Millionen mitfinanzieren soll. Die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Auch linke Stimmen sind uneins, wie abgestimmt werden soll.
«Imagine» von John Lennon ist eine grosse Friedenshymne. Das Lied ist aber nicht so zeitlos, wie es scheint. Der Text könnte eine Überarbeitung oder Ergänzung vertragen.
Kürzlich erschien das Buch «Für den Zweifel». In fünf Gesprächen wird darin die Publizistin und Journalistin Carolin Emcke vom Literaturprofessor Thomas Strässle interviewt. Emcke spricht sich unter anderem für präzise Analysen, Ergebnisoffenheit, Graustufen und bewusste Diskussionsräume aus.
Menschen tun in Videos Dinge, die sie nie taten, und sie sagen Sachen, die sie nicht sagten. Schwindet durch die Zunahme von Deep Fake unsere Fähigkeit, dem Augenschein zu glauben? Droht gar eine Infocalypse? Und wie lässt sich Vertrauen zurückgewinnen?
Nicht von dieser Welt, oder doch? Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine bringt tiefe Spaltungen innerhalb der christlich-orthodoxen Welt ans Licht – und vertieft sie weiter. Wer mit wem weshalb verbündet oder verfeindet ist, versucht Johanna Di Blasi im Gespräch mit dem griechisch-orthodoxen Theologen Stefanos Athanasiou herauszufinden.
Vom unbekannten KGB-Agenten zum derzeit am meisten gefürchteten Mann der Welt: Wie wurde Wladimir Putin zu dem, was er heute ist? Und welche Rolle spielten westliche Politiker und Wirtschaftsleute bei seinem Aufstieg?
Jetzt ist sie also angebrochen: die Zeit nach der Pandemie. Jedenfalls gefühlt. Und wieder einmal ist alles anders gekommen als gedacht. Corona ist keineswegs durchgestanden, aber es wird von anderen Themen überlagert. Welche Chancen und Risiken birgt die neue Phase? Und kommt die grosse After Party noch?
Wir haben den Eindruck, unsere Argumente einigermassen durchgespielt zu haben: zu Pazifismus, Gerechtigkeit, Legitimation von Gewalt etc. Jetzt sehen wir klarer, wo wir übereinstimmen, wo wir divergieren und was «man» unseres Erachtens tun kann, um Kriege einzudämmen oder besser noch zu verhindern. Aber Evelyne hat recht: Wir blieben unpersönlich.
Ist das pazifistische Weltbild angesichts des Krieges gegen die Ukraine noch tragbar? Oder braucht christliche Nächstenliebe manchmal auch militärische Waffen?
Pazifistische Lösungen gegen den Krieg? Oder einen neuen verbindlichen Gerichtshof? Nein, der Krieg gegen die Ukraine zeigt, dass wir schlagkräftige Armeen brauchen und die feste Entschlossenheit, sie nicht einzusetzen.
Pazifisten haben gerade einen schweren Stand. Der theologischen Friedensethik wird im Angesicht der bitteren Realität des Ukrainekrieges völlige Weltfremdheit, sogar Zynismus vorgeworfen. Ich versuche hier zu erklären, warum ich nach wie vor an die transformative Kraft gewaltfreier Aktion glaube. Und warum mir die wieder salonfähige Rede vom «gerechten Krieg» zutiefst zuwider ist.
Ja, es ging hoch zu und her an unserer letzten Teamsitzung. Diejenigen, die das Podcast-Gespräch zwischen Manu und mir bereits gehört hatten, meinten, er sei kaum zu Wort gekommen. Evelyne war unzufrieden mit dem Inhalt. Wir müssten doch «etwas Theologisches zum Krieg» sagen. Eine christliche Perspektive einnehmen. Das finde ich schwierig.

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