Less noise, more conversation.
Less noise, more conversation.
Gestern ist die Art Basel mit einer erfreulichen Bilanz von 70'000 Besucher:innen zu Ende gegangen. Ich habe mich unters Kunstvolk gemischt, mich treiben lassen und die erste Post-Corona-Kunstmesse extrem genossen.
Innehalten. So schwer sollte das eigentlich nicht sein. Ist es aber doch. Ich teile in dieser Blogserie einige Gedanken und Geschichten zum Wert und zur Angefochtenheit der Stille im Alltag unseres modernen Lebens. Solche ruhigen Momente zu suchen und in ihnen sich selbst und Gott wieder zu finden, gehört seit jeher zum Schatz der christlichen Spiritualität. Schon lange bevor «Achtsamkeitsübungen» zum Trend wurden, haben die Kirchen diese Praxis des Gegenwärtigseins geübt – und es gibt guten Grund, sie neu zu entdecken. Heute geht es um die Frage, wo wir denn eigentlich sind, während die Gegenwart stattfindet…
Im ersten Teil einer dreiteiligen Reise in digitale Nahwelten geht es darum, wie Flüsterstimmen im Netz Nähe simulieren und Raschelvideos Schmetterlinge ins Hirn zaubern. Wie ist das möglich? Wir finden es heraus!
Mit einem Augenzwinkern berichtet Anna Näf in ihrer Klimakolumne «Planet A», wo sie in der Klimakrise über die eigene Faulheit stolpert oder den Kopf an absurden Argumenten stösst. In dieser Ausgabe lässt sich die Theologin, die bei Christian Climate Action engagiert ist, von Höllenszenarien nicht lähmen.
Gibt es noch Hoffnung? Und wenn ja, wie lange? Darüber hat das RefLab vor dem Hintergrund multipler Krisen unserer Zeit nachgedacht: im Rahmen einer Study Tour von EAEE/plusbildung im Kloster Kappel.
Die Philosophin Svenja Flasspöhler unterhält sich in dieser Ausgabe der TheoLounge mit Johanna Di Blasi über den jähen Einbruch der Kriegslogik in eine Kultur moderner Empfindsamkeit. Aus dem eben noch «toxischen Mann» ist wieder der heldenhafte Mann geworden, Ideologien der Härte haben plötzlich wieder Hochkonjunktur und ein dritter Weltkrieg ist nicht mehr unrealistisch.

RefLab regelmässig in deiner Mailbox