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Hat Jesus Christus wirklich gelebt?

Gibt es Beweise dafür, dass es vor 2000 Jahren tatsächlich einen „Jesus von Nazareth“ gab? Hat Jesus wirklich gelebt, oder ist das gar nicht mal so sicher?

Evelyne nimmt in diesem Video die schriftlichen Quellen unter die Lupe, denn andere „Beweise“ wie Grabtücher, Reliquien, Splitter des Kreuzes etc. wurden vermutlich allesamt erst später Jesus Christus zugeschrieben.

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7 Kommentare zu „Hat Jesus Christus wirklich gelebt?“

  1. Roland Portmann

    Tolles Video, danke!
    Könnte man glatt als Schulungsvideo an der Uni brauchen!
    Werd‘ ich vielleicht im KonfUnti einsetzen, wenn ich darf?
    Interessant wäre natürlich auch die Frage, wie historische Forschung generell funktioniert: Die Leitfrage könnte man auch bei Gaius Julius Cäsar oder Napoleon oder Paulus stellen… wobei Cäsar historisch wahrscheinlich schlechter als Jesus Christus bezeugt ist (da gibt’s wohl nur Römer, die über den Berichten und ob „De bello gallico“ wirklich von Cäsar ist? (ZWINKER)).
    Danke und weiter so: Bin auf das nächste Video gespannt…
    Gruss
    Roland

    1. Evelyne Baumberger

      Merci, Roland! Natürlich kannst du das Video im Konf-Unti einsetzen!! (gilt für alle Videos und RefLab-Sachen! Wir freuen uns jeweils, wenn wir das erfahren, so als „best practice“-Beispiele 🙂 )
      Wie das bei Cäsar ist, keine Ahnung… Ich denk mal, wegen der staatlichen Strukturen wäre es schwierig gewesen, jemanden als Kaiser zu portieren, der gar nicht existierte 😉

      En liebe Gruess!

  2. Jürgen Friedrich

    Die Wahrheit darüber, ob Jesus „wirklich gelebt hat“, wird immer wieder neu beantwortet. Vom Ergebnis her ist sie abhängig davon, ob der Empfänger der Antwort „sie glaubt“. – Aus meiner persönlichen Perspektive löst sich das historische Gerangele auf mit Hilfe der Schlussansage aus dem 17 Kapitel vom Johannes Evangelium. Dort steht – von Johannes dem Jesus in den Mund gelegt (im Gebet an Gott, den Vater) – „ICH will, dass sie dahin kommen, wo ich bin. Dann wird die Liebe, die du zu mir hast, auch sie erfüllen und ich werde in ihnen leben.“
    Der Clou dabei ist, ich muss auch glauben, dass ich überhaupt lebe. Denn eigentlich ist zwischen noch toter Zukunft und schon wieder toter Vergangenheit „gar kein Platz“.

  3. Das ganze ist eine spannende Frage. Und ist, bleibt und wird auch dann nicht weniger spannend, wenn man – wer ist „man“ in diesem Fall? – meint, es sei – sachbezogen, situationsbezogen und personbezogen – angemessen, sachgemäß und verhältnismäßig, vor einem staatlichen Gericht die Hilfstatsache zu beweisen, dass Jesus tatsächlich und wirklich gelebt hat. Merci für die Anregung!

  4. Simon Pfeiffer

    Und wenn der Wanderprediger Jesus aus Nazareth eine wunderbare fiktionale Figur wäre? Wahrscheinlich mindestens unter den Top Ten der Weltliteraturen.
    Wenn jemand tatsächlich herausfinden würde, dass es keine historische Figur hinter den berührenden Geschichten in den Evangelien und den theologischen Ausführungen des Paulus gibt, was dann?
    Dann würden wahrscheinlich sämtliche christlichen Fundamentalisten vollends versteinern, die narzisstischen Prediger nach Luft schnappen und diejenigen, die sich am fiktiven Leben und Wirken des Nazareners orientieren und sich aus vollem Herzen einsetzen für Geflüchtete, Kranke, Ausgeschlossene etc. weiter das tun, was sie aus vollem Herzen eh schon tun.

  5. Evelyne Baumberger: Schade dass du meinen Leserbrief ignorierst, der in der Zeitschrift „reformiert.“ Nr. 9 / Mai 2022 zum Thema „Auferstehung“ erschienen ist.

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