Dein digitales Lagerfeuer
Dein digitales Lagerfeuer

Persönlich

Kleine Phänomenologie aktueller Müdigkeitsformen – und eine Anregung zum Selbstversuch
Ein Jahr Corona: ein persönlicher Rückblick auf leere Strassen, solidarisches Klatschen und tragikomische Löschaktionen.
Ein Satz voller Sehnsucht, der leider auch schnell zur Drohung werden kann. Wo Selbstglaube zur Pflicht avanciert, nehmen wir uns am besten die Freiheit, uns auch mal nicht wundervoll finden zu müssen. Ob wir uns auch den Glauben an Gott leisten wollen, um wieder neu an uns glauben zu können?
Werden wir immer Gender * malen? Oder können wir die * irgendwann wegräumen, wie Weihnachtsschmuck vom letzten Jahr, weil sie nicht mehr gebraucht werden?
Burka, Polka und Birkenstock: Die Initiativen, die wir nicht nötig hatten.
Selten ist mein Sohn an einem Montagmorgen so fröhlich aufgestanden: «Ich bin das Wochenkind!», rief er mir entgegen, kaum hatte er die Augen aufbekommen. «Das Wochenkind?!» Ich erfuhr, dass das Wochenkind etwas von zuhause mitbringen kann, das es besonders gerne hat und es der ganzen Klasse zeigen darf. «Ah, toll! Und? Was nimmst du mit?» Er drückte sich strahlend an seinen Teddybären, der mindestens so gross ist, wie er selbst.
Gegen das Älterwerden ist kein Kraut gewachsen. Das musste auch Manuel Schmid irgendwann einsehen. Was sich am Lebensgefühl ändert, wenn man der zweiten Jahrhunderthälfte entgegengeht, und was ihm geholfen hat, sich mit dem zu versöhnen, was man geworden ist – davon schreibt er hier.
In der losen Blogserie «Intuitionen und Analogien» erzählt Andreas Kessler, wie er in gewissen Momenten seines Lebens unverhofft und irritiert von theologischen Interpretationen eingeholt wurde.
Seit ich denken kann, sind Katzen meine #spiritanimals. Meine Beziehung zu den eleganten und eigenwilligen Tieren hat sich in all den Jahren sehr verändert – vom «Katzen haben» hin zu einem Lernen von ihnen.
Johanna von Orléans Zeit war – wie unsere ­­­­– gekennzeichnet durch ein Wirrwarr an Fake News, Kämpfe mit unklaren Fronten, Schwarzweissdenken und Endzeitstimmung. Johanna Di Blasi setzt sich in zwei Teilen mit ihrer daueraktuellen Namensvetterin auseinander. Ausgangspunkt ist eine neue Biografie: Gerd Krumeichs «Jeanne d'Arc: Seherin, Kriegerin, Heilige». In Teil 1 geht es um die Sache mit der Jungfräulichkeit.

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