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Ethik & Gesellschaft

Spiritualität und Religiosität werden häufig mit ganz grossen Erfahrungen, Fragestellungen und Ansprüchen verbunden. Aber auch alltägliche und ephemere Dinge können Gefässe für das Überschiessende sein. In einer neuen Blogserie widmen wir uns der Transzendenz der Dinge.
In den Feuilletons wird gerade eine Art Kulturkampf ausgetragen. Es geht um Zusammenhänge von Weltbildern und «Impfmoral». Unter Beschuss geraten sind u.a. die Homöopathie und Anthroposophie.
Die klassisch-religiösen Weltbilder haben ihre Deutungsmacht in westeuropäischen Gesellschaften weitgehend eingebüsst und das Ende der grossen Erzählungen wurde ausgerufen. Nun gerät die säkulare Story, die jene Entwicklungen interpretiert, selbst unter Druck.
Unsere Serie »Zauberwald« gibt in acht Folgen Einblicke in eine Parallel- und Schattenwelt der Leistungsgesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Sie basiert auf einem Sanatoriumstagebuch einer Erholungssuchenden in einer brandenburgischen Kuranstalt.
Unsere Serie »Zauberwald« gibt in acht Folgen Einblicke in eine Parallel- und Schattenwelt der Leistungsgesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Sie basiert auf einem Sanatoriumstagebuch einer Erholungssuchenden in einer brandenburgischen Kuranstalt.
Die Blicke von Männern und die Erschöpfung der Frauen stehen miteinander in Verbindung, zeigt die Soziologin Franziska Schutzbach in ihrem neuen Buch. Dass auch ich als durchaus privilegierte Frau davon geprägt bin, wurde mir erst bei der Lektüre so richtig klar.
Abseits der Metropole begegnen sich in einer Waldklinik Melancholiker und Maniker, überreizte, ausgebrannte oder zutiefst müde Menschen beim Autogenen Training, in Psychogruppen oder abends in der Sauna. Die wahren Ärzte der Anstalt sind die Patientinnen und Patienten. Unsere Serie »Zauberwald« gibt in acht Folgen Einblicke in eine Parallel- und Schattenwelt der Leistungsgesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Basierend auf einem Sanatoriumstagebuch einer Erholungssuchenden in einer brandenburgischen Kuranstalt.
Mit «Earth Beats» fühlt das Kunsthaus Zürich der geschundenen Natur den Puls. Eine Ausstellung in Form eines «künstlerischen Plädoyers zum Schutz der Erde und ihrer natürlichen Ressourcen, erwachsen aus der Dringlichkeit der Gegenwart».
Während die Corona-Fallzahlen steigen, entgleist hüben wie drüben die Sprache. Die österreichische Regierung ruft einen «Lockdown für Ungeimpfte» aus, die Opposition spricht von einem «Corona-Apartheidsystem». In der Schweiz befürchten Gegner:innen des Covid-19-Gesetzes gezielte Manipulationen bei er Abstimmung vom 28. November, der bernische Sicherheitsdirektor Reto Nause warnt dagegen vor Zuständen wie beim Sturm aufs US-Capitol.
In der Gegenwart, so hören wir immer wieder und erleben es auch, haben sich Rituale vielfach verloren. Vor allem existenzielle Übergangsphasen verlaufen ohne klare Regie. Dies gilt auch für das Abschiednehmen aus dieser Welt. Die grosse Preisfrage lautet: Was kann an die Stelle verlorener Formen treten?
Sind philosophische Diskussionen nicht das allerletzte, was wir in Zeiten von Pandemien, humanitären Katastrophen und ökologischen Bedrohungen brauchen? Diese Frage haben Manuel Schmid und Heinzpeter Hempelmann in der ersten Folge des neuen Podcasts «mindmaps» angeregt diskutiert. In diesem Blogbeitrag legt Heinzpeter Hempelmann noch einmal nach – und veranschaulicht am konkreten Beispiel der Coronapandemie, wie Philosophie helfen kann, aktuell diskutierte Probleme zu verstehen und gegenwärtige Debatten argumentativ zu durchdringen.
Am 28. November stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über das Covid-19-Gesetz ab. Eigentlich nur über die Anpassungen im Covid-19-Gesetz, die das Parlament am 19. März dieses Jahres beschlossen hatte und gegen die das Referendum ergriffen worden ist. Die Gegner des Gesetzes sehen grundlegende Freiheitsrechte verletzt. Die Gesellschaft werde gespalten. Den Föderalismus ausgehebelt.
Hilfe, mich verfolgen Treichler! Extreme Stimmen verschaffen sich in Krisenzeiten überproportional Gehör. Ein Beispiel ist der kurios anmutende Aktionismus der eidgenössischen Freiheitstreichler:innen. Das Grüppchen bedient sich Mittel religiöser Kommunikation wie Zeichenhandlung und Geisterbeschwörung – um Hysterie zu schüren.

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