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Ethik & Gesellschaft

Queer, polyamor, etc... Viele sind von den Diskussionen um alternative Beziehungsformen überfordert. Dabei geht es nicht nur um mehr Akzeptanz für LGBTQ+, sondern um Themen, von denen man auch in monogamen Beziehungen profitieren kann.
Einheitsbrei und viel zu rechts – oder links. Staatstreu und mainstream. Veraltet und elitär. Man spricht gerne schlecht über die Medien. Zum Glück zu Unrecht, findet Stephan Jütte.
Stephan berichtet darüber, was passiert, wenn man seine Socialmedia-Aktivität zurückfährt. Mit Facebook und mit ihm selbst.
Die koreanische Netflix-Serie «Squid Game» erobert gerade die Welt im Sturm. Die ausgesprochen blutrünstige Geschichte ist zu einem medialen Massenphänomen geworden. Ich frage in diesem Beitrag nach den Gründen für diesen beispiellosen Erfolg – und erkläre, warum ich die Show trotzdem nicht weiterempfehle.
Die Dominanz des Menschen ist dieser Welt in mancher Hinsicht zum Fluch geworden. Entsprechend kritisch wird heute meist der sogenannte «Herrschaftsauftrag» in der biblischen Schöpfungserzählung beurteilt. Ich setze mich in diesem Beitrag mit alternativen Interpretationen dieses Textes auseinander – und mache mich für ein Reframing stark, das sich an der Art und Weise orientiert, in der Jesus Christus «Macht» und «Herrschaft» ausübte.
«Kritische Zone» wird die dünne, verletzliche Lebensschicht der Erde genannt. In unserer Serie «Selbstkritische Zone» beschäftigen wir uns mit fundamentalen Blickverschiebungen im Anthropozän. Der Mensch ist zum geologischen Agenten geworden, der Kräfte entfesselt, die er nicht beherrschen kann. In Teil 2 blicken wir ins Weltall und auf seine kommerzielle Ausschlachtung.
Die Moral migriert in die Werbung und der Verdacht grassiert, dass Menschen- und Umweltfreundlichkeit blosse PR sind. Entsprechend kommen dauernd neue «Washings» hinzu, die Schönfärberei aufdecken: Green-, Pink-, Purple-, Woke- und neuerdings Diversity Washing.
Im dritten Beitrag zum Thema «Ökotheologie» blicke ich Tatsache ins Auge, dass wir mit unserem globalisierten und ressourcenintensiven Lebensstil unausweichlich an dieser Schöpfung schuldig werden. Gerade aus einer ernsthaften Trauer um die ökologischen Verwüstungen unserer Zeit kann aber auch eine neue Kreativität und Opferbereitschaft hervorgehen. Die Kirchen könnten dabei nicht nur ein Wort mitreden, sondern eine durchaus entscheidende Rolle spielen.
Stellt euch vor, das Vermögen der Schweiz wäre ein Kuchen, der auf 10 Kinder verteilt wird: Dann würde ein Kind mehr als sechs Stücke erhalten, vier Kinder könnten gut drei Stücke untereinander aufteilen und fünf Kinder würden sich weniger als ein halbes Stück teilen. Da wäre es doch nur verständlich, dass die 9 Kinder sich zusammentun und dem einen Kind erklären, dass diese Aufteilung nicht fair ist. Kein Kind – nicht einmal das Geburtstagskind selbst – käme an einer Party damit durch.  
Als «Kritische Zone» wird die dünne, verletzliche Lebensschicht der Erde bezeichnet. Unsere Serie «Selbstkritische Zone» beschäftigt sich mit fundamentalen Blickverschiebungen im Anthropozän. Der Mensch ist ein geologischer Agent geworden, der Kräfte entfesselt, die er nicht beherrschen kann. In Teil 1 blicken wir auf das Wetter als immer in Veränderung begriffenes Phänomen, das uns Gelegenheit gibt, uns selbst zu spüren, das uns aber zunehmend unheimlich wird.
Manchmal ist es noch interessanter zu beobachten, in welchem Zusammenhang eine Gesellschaft grundlegende Fragen diskutiert, als das, was zur Debatte steht. Die Fortpflanzungsmedizin ist solch ein Fall. Und der schwule Mann ihr Pappkamerad.
Dieser zweite Beitrag zu den Konturen einer «Ökotheologie» beschäftigt sich mit der Entfremdung des modernen Menschen von dem, was er (in verräterischer Sprache) seine «Umwelt» nennt. Unsere Mitgeschöpfe sind uns fremd geworden oder begegnen uns nur noch im Zusammenhang ihrer Verzweckung für den Menschen. Was wir aber nicht kennen, das können wir auch nicht lieben und achten. Begegnung und Vertrautheit mit nichtmenschlichen Lebewesen zu ermöglichen, muss darum zu den fundamentalen Bildungszielen unserer Gesellschaft gehören.
Der 20. Jahrestag der rauchenden Zwillingstürme fällt zusammen mit Bildern des chaotischen Abzugs amerikanischer Truppen aus Afghanistan. 20 Jahre gibt es auch das PPT – Presidential Prayer Team. Der konservative Gebetstrupp ist Indiz einer gespaltenen Nation und der strategischen Mobilmachung sogenannter «Values Voters».
Sie schillert in vielen Farben, ist mal durchsichtig, mal ganz konkret: Freiheit. Aktuell wird der Begriff gern gebraucht – in Bezug auf unsere Körper und den Strategien im Umgang mit dem Coronavirus. Da frage ich mich: Was ist echte Freiheit und was scheint bloss so?
Am 23. August ist Jean-Luc Nancy gestorben. Bis dahin hat er dreissig Jahre mit einem Spenderherzen gelebt und eine sprühende Lebendigkeit in die grossen Philosophischen Grundfragen nach dem Menschen, dem Sinn oder der Wirklichkeit gebracht, die uns über seinen Tod hinaus Jahrzehnte beschäftigen wird.
Dieser Text eröffnet eine Reihe von Blogbeiträgen, die einige Aspekte einer «Ökotheologie» auszuleuchten versuchen. Dabei geht es uns besonders um die Frage, wie wir als Menschen der (Post-)Moderne wieder ein heilsames Verhältnis zu den nichtmenschlichen Geschöpfen finden können. Der erste Beitrag begibt sich auf eine biblisch-theologische Spurensuche – und macht deutlich, dass die Wertschätzung aller Lebewesen tiefe Wurzeln in der jüdisch-christlichen Überlieferung hat.

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