Less noise, more conversation.
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Karfreitag, Karsamstag – störrische, ambivalente Tage, an denen der gewöhnliche Alltag unterbrochen ist.
Kein Dichtestress, weniger Lärm, saubere Luft und mehr Ordnung auf den Strassen. Was konnte er sich mehr wünschen? Endlich war er sich selbst und gleichzeitig vollwertiges Mitglied der Gesellschaft.
Ist es zynisch, mitten in unserer pandemiebedingten Ausnahmesituation von seinen persönlichen Lieblingsgefühlen zu erzählen? Ich denke nicht. Denn gerade in beschwerlichen und zukunftsunsicheren Zeiten gilt es, sich den Alltag nicht vorzeitig entzaubern zu lassen. Also dann: Hier sind meine fünf ganz subjektiven Glücksmomente, die mir auch der Corona-Lockdown noch nicht ausgetrieben hat …
Die christliche Ethik unterscheidet zwischen einer „Freiheit von etwas“ und einer „Freiheit zu etwas“. Es ist dieser solidarische Gebrauch der Freiheit, der die Stärke liberaler Gesellschaften ausmacht, und der in der Coronakrise auf dem Prüfstand steht.
Die vierte Woche im Ausnahmezustand bricht an. Zeit für eine Aktualisierung unserer Selbstsorge-Routine. Was ist es, was uns jetzt unterstützt im Aushalten globaler Unsicherheit und «nicht wissen wann und wie es weitergeht»?
Und wieder geht der Corona-Ausnahmezustand in eine weitere Wochenrunde. Spannende Literaturtipps und Podcast-Juwelen hat Stephan Jütte schon weitergegeben – hier folgen nun einige Empfehlungen aus dem Netflix-Universum …
Erst musste ich mich daran gewöhnen, keine Hände zu schütteln. Und jetzt fange ich an, die Nähe der anderen zu vermissen.
Zum Krisenmanagement von Narzissten, oder: Empathielosigkeit als Leitkultur
Aufgewachsen ist er im reformierten St. Gallen, studiert hat er an der ETH, Karriere gemacht in der Privatwirtschaft und beim Bundesamt für Energie: Der Schweizer Sufi-Scheich Peter Hüseyin Cunz bringt in seine Person zusammen, was auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint. Im Gespräch erzählt er über seine Suche nach dem «mehr» im Leben, seine Liebe zur islamischen Mystik, sein Verständnis der Welt – und wie der Körper im Drehritual der Sufis den Weg zur Gottesnähe ermöglicht.

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