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Themen

Vor dem Hintergrund der globalen Klimakrise hat sich die Wahrnehmung verschoben. Was lange als «zivilisiert» und «hochkulturell» galt, erscheint heute als problematisch, während indigene Kulturen eine Aufwertung erfahren. In diesem Kontext fällt öfter das Schlagwort «christlicher Animismus»: Ein Gespräch mit dem Bonner Theologen Andreas Krebs.
Die Ethnobotanikerin Maja Dal Cero findet: Pflanzen sind der offensichtlichste Hinweis darauf, dass auch Menschen «Natur» sind. Und wie Hildegard von Bingen im Mittelalter bereits sagte, krank werden wir, wenn wir unsere Verbindung zum Kosmos verlieren. Wie Pflanzen uns auf dem Weg «zurück» unterstützen können – Holy Embodied im Gespräch mit Maja Dal Cero.
Im römischen Reich wurden Gotteslästerer an den Galgen gebracht oder durch das Entzweischneiden ihrer Zunge an weiteren Sprechsünden gehindert. In unseren liberalen Gesellschaften erscheinen Blasphemieverbote dagegen als antiquiert. Verschiedene Staaten haben die betreffenden Gesetzesartikel gestrichen. Mich interessiert in diesem Beitrag die spezifisch christliche Dimension der Diskussion um Blasphemie, die Paradoxie der Schändung des Geschändeten.
Karfreitag der Mitgeschöpfe: Wir brauchen Rituale des Abschiednehmens, die anders-als-menschliche Wesen einschliessen.
Ist es wichtig, etwas als «muslimisch», «christlich» oder «hinduistisch» zu bezeichnen? Könnten wir diese Labels auch einfach weglassen? Und: Wie lassen sich stark kulturell geprägte Begriffe in andere Kontexte transferieren ohne bedeutungslos zu werden? Ein Gespräch zwischen Patrick und Leela.
»Theologie des Zeitgeistes« ist eine Serie, in der Kirstine Fratz und Andreas Loos fünf angesagte Themen bespielen – jeweils aus zeitgeistlicher und gottesgeistlicher Perspektive. Dieser Beitrag zapft die lebendige Quelle aller Kreativität an: Ein Gott, der Eifersucht und Neid nicht kennt, sondern seinen schöpferischen Geist mit uns teilt. Eine zeitgemässe Befreiung zu ungezwungener und spielerischer Kreativität.
Politische Kämpfe werden heute als sozialmediale Glaubenskriege ausgefochten. Als Christ*innen können wir uns nicht heraushalten. Der Riss geht mitten durch uns hindurch.
Die Netflix-Dokumentation »The Social Dilemma« hat hohe Wellen geschlagen. Kaum je wurden die Abgründe unserer Social-Media-Gesellschaft anschaulicher und ungeschminkter aufgezeigt. Angestoßen von diesen Impulsen lotet diese Blogserie die Paradoxe aus, in welche uns der Gebrauch von YouTube, Facebook, Instagram und Co. hineinwirft. Und sie fordert uns heraus, keine bloßen Opfer der Algorithmen zu bleiben, sondern Akteure im ambivalenten Spiel der sozialen Medien zu werden.
Die Netflix-Dokumentation »The Social Dilemma« hat hohe Wellen geschlagen. Kaum je wurden die Abgründe unserer Social-Media-Gesellschaft anschaulicher und ungeschminkter aufgezeigt. Angestoßen von diesen Impulsen lotet diese Blogserie die Paradoxe aus, in welche uns der Gebrauch von YouTube, Facebook, Instagram und Co. hineinwirft. Und sie fordert uns heraus, keine bloßen Opfer der Algorithmen zu bleiben, sondern Akteure im ambivalenten Spiel der sozialen Medien zu werden.

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