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Themen

Pazifisten haben gerade einen schweren Stand. Der theologischen Friedensethik wird im Angesicht der bitteren Realität des Ukrainekrieges völlige Weltfremdheit, sogar Zynismus vorgeworfen. Ich versuche hier zu erklären, warum ich nach wie vor an die transformative Kraft gewaltfreier Aktion glaube. Und warum mir die wieder salonfähige Rede vom «gerechten Krieg» zutiefst zuwider ist.
Ja, es ging hoch zu und her an unserer letzten Teamsitzung. Diejenigen, die das Podcast-Gespräch zwischen Manu und mir bereits gehört hatten, meinten, er sei kaum zu Wort gekommen. Evelyne war unzufrieden mit dem Inhalt. Wir müssten doch «etwas Theologisches zum Krieg» sagen. Eine christliche Perspektive einnehmen. Das finde ich schwierig.
Fast 350 Unterzeichner wenden sich in einer Deklaration gegen nationalistische und bellizistische Vereinnahmungen der christlichen Religion: darunter das Who’s who der orthodoxen Theologie aus Universitäten von der USA über Deutschland bis Griechenland.
Der Ukraine-Krieg hat sogar Militärexperten überrascht. Umso spannender ist es, die Ausführungen dieser zwei Autoren zu lesen, die bereits 2019 auf die Gefahr eines Krieges hingewiesen haben.
Dass solches Wandern erlaubt ist ...? Zunächst flohen ukrainische Menschen mit Rollkoffern aus dem blitzartig zerschossenen Land. Inzwischen laufen junge und alte Menschen mit kleinen Rucksäcken davon, um wendig zu sein, wenn es Gewehrsalven regnet oder ringsum explodiert.
Seit zwei Wochen führt Putin Krieg gegen die Ukraine. Je länger die Invasion gegen die Ukraine dauert, desto häufiger hört man Stimmen, die fragen, ob sich der Widerstand gegen die russischen Besatzer überhaupt lohne. Widerstand kostet Menschenleben. Was kann wichtiger sein, als das Überleben?
Es ist Krieg. Wenige haben es befürchtet, viele Menschen haben nun Angst. Wie gehen wir mit Angst um? Verwandeln wir sie in Wut? Oder finden wir eine andere Kraft, um Hoffnung zu schöpfen?
Die neuste Folge des Podcasts «Ausgeglaubt» befasst sich mit dem Bestseller des spirituellen Lehrers Eckhart Tolle. Ich wurde gewissermaßen zur Lektüre gezwungen – und dadurch zu diesem Blogbeitrag angeregt…
Der Jesuit und Zen-Meister Niklaus Brantschen wirft in seinem jüngsten Buch provokante Fragen auf und beantwortet sie unkonventionell. So viel vorweg: Ja, gottlos beten geht! Ein einprägsamer Besuch im Lassalle-Haus.

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