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Meditation

Mit seinem jüngsten Buch «Gottlos beten» trifft Niklaus Brantschen einen Nerv der Zeit. Binnen weniger Monate ist bereits die vierte Auflage erschienen. Johanna Di Blasi hat den Jesuiten, Zen-Meister und Autor im Lassalle-Haus getroffen.
Der Jesuit und Zen-Meister Niklaus Brantschen wirft in seinem jüngsten Buch provokante Fragen auf und beantwortet sie unkonventionell. So viel vorweg: Ja, gottlos beten geht! Ein einprägsamer Besuch im Lassalle-Haus.
Wahrscheinlich freuen sich die meisten Menschen, können sie das Homeoffice wieder verlassen, sich in Bars treffen oder zusammen im Sport schwitzen. Der Sommer lockt dazu, ständig etwas zu unternehmen und die coronabedingte Langsamkeit über Bord zu werfen. Jedoch nicht immer zu unserem Vorteil.
Auf die Idee gebracht hat mich ein US-amerikanischer Fitnesstrend: Streak-Running. Die Idee ist simpel. Gehe jeden Tag laufen, mindestens eine Meile. Der Hintergedanke dabei: Wenn du eh schon weisst, dass du laufen wirst, halten dich Wetter, TV-Serien oder eine zu kurze Nacht nicht davon ab. Du tust es selbstverständlich, wie zähneputzen oder duschen. Für mich ist das nichts. Nicht weil mir gute Routinen nicht helfen würden, sondern weil ich sicherlich einen Überehrgeiz entwickeln würde, der es mir nicht erlaubt, nach einer Meile aufzuhören. Dann lieber ein richtiger Ruhetag.
Seit ich denken kann, sind Katzen meine #spiritanimals. Meine Beziehung zu den eleganten und eigenwilligen Tieren hat sich in all den Jahren sehr verändert – vom «Katzen haben» hin zu einem Lernen von ihnen.
In jeder religiösen oder spirituellen Tradition begegnen wir dem Atem als direkte Verbindung zu Gott selbst, zur Quelle selbst. Was das mit nüchterner Wissenschaft aber auch mit unspektakulärer Magie zu tun hat – Deborah Leela und Patrick im Gespräch.
An manchen Tagen ist es etwas schwerer, in die Gänge zu kommen. Gerade in den Übergangszeiten zwischen den Jahreszeiten kann das der Fall sein. Wir zeigen dir eine einfach Atemübung, die dich aufweckt wie 10 Espressi.
Die Sommerferien gehen zu Ende, der Lockdown ist vorbei, der Alltag ist zurück. Und mit ihm die Überzeugung, einfach keine Zeit zu haben. Höred doch mal uf mit dem Seich! – findet Deborah Leela Sutter.

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