Dein digitales Lagerfeuer
Dein digitales Lagerfeuer

Corona

In der diesjährigen Fastenzeit lautet mein Vorsatz: Radikaler Verzicht auf Dinge, die mir Unlust bereiten.
Pro Tag sterben in der Schweiz 2 bis 3 Menschen an Suizid, was im letzten Jahr bestimmt nicht besser geworden ist, der Leidensdruck unter dem Ausnahmezustand wird je länger je grösser. Gibt es einen Weg, nicht zu Grunde zu gehen?
Leide ich an unverbrauchtem, hinausgezögertem Leben? Oder bin ich depressiv?
Eingesperrt, alleine und antriebslos: Der für viele stark eingeschränkte Alltag wirkt sich auf unsere Stimmung, ja auf unsere mentale Gesundheit aus. Ein Ende ist nicht wirklich absehbar, darum stellen wir uns heute die Frage: Wie können wir unser Immunsystem pflegen, zu uns gut Sorge tragen, auch wenn alles so anders ist? Ein Gespräch mit der Immunologin Anna Katharina Ehlert.
Das vergangene Jahr zehrt an der Seele. Wir halten durch, sind optimistisch, stark. Meistens. Hiermit gebe ich mir selber die Erlaubnis, zwischendurch auch zu verzweifeln.
Seit einem Jahr bemuttere ich meine Mutter. Jetzt will ich damit aufhören.
Wir gehen wieder ins Home Office, arbeiten also von zu Hause aus und leben am Arbeitsplatz. Das ist nicht immer einfach, deswegen hier ein paar Hacks und Learnings.
Stille Nacht, oder: Warum Walter Benjamin recht behalten hat.
Vielleicht spricht es sich rum: Dieses Weihnachten ist ein Fest für die Unangepassten und für die Unpassenden.
Mein Lachen wird von der Maske gedämpft. Die Realität hat mich eingeholt, ich hinke ihr sogar nach, als würde ich nicht ganz in meinem Körper verweilen.
Die Impfung kommt. Aber die Impfgegner*innen bleiben.
Nichts ist schlimmer als passives Warten, sei es auf die Resultate der US-Wahlen oder das Abebben der Corona-Welle. Eine christliche Form des Wartens ist Advent: aktives Warten auf die Erlösung. Nichts spricht dagegen, Advent dieses Jahr früher zu beginnen.

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