Less noise, more conversation.
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Was ist es eigentlich, das uns himmelwärts zieht?
Kognitiv lässt sich Ostern nicht erschliessen. Das erklärt auch, warum die Kirche so viele sinnliche Zugänge zu diesem Fest kennt.
Einmal richtig Lockdown und danach zurück ins Leben! Für Gott hat’s funktioniert, für uns wird das Leben zwischen den Zeiten langsam unerträglich.
Wie sähe die Welt aus, wenn jedes Wesen wesensgerecht leben könnte? In welchen Rhythmen würden wir leben? Ein Spaziergang mit Martin Ott, Autor, Pädagoge und ehemaliger Demeter-Bauer.
Alle Jahre wieder findet dieser seltsame Gedenktag an einen Cliffhanger statt: Karfreitag. Aber weil alle schon wissen, dass Ostern kommt, dass der Todgeglaubte eigentlich lebt, ist da keine Spannung. Niemand denkt: «Boah, jetzt ist er also gestorben. Krass!» Es fühlt sich eher an, wie zum zwanzigsten Mal Dirty Dancing schauen: Viel Drama, aber man weiss, dass es gut kommt. Als Ritual werden Cliffhanger schnell kitschig.
Karfreitag der Mitgeschöpfe: Wir brauchen Rituale des Abschiednehmens, die anders-als-menschliche Wesen einschliessen.
In der losen Blogserie «Intuitionen und Analogien» erzählt Andreas Kessler, wie er in gewissen Momenten seines Lebens unverhofft und irritiert von theologischen Interpretationen eingeholt wurde.

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