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Während in Deutschland alle Mentalitätsunterschiede reflexartig mit den Himmelsrichtungen Osten und Westen, in Italien mit Norden und Süden erklärt werden und es in Frankreich ohnehin nur Paris oder die Banlieue gibt, müssen wir Schweizer:innen etwas vielfältiger und kreativer sein, um unsere mentalen Grenzen zu ziehen.
So langsam scheint ein gewisses Aufatmen erlaubt und angemessen zu sein: Das Schlimmste der aktuellen Pandemiekrise ist hoffentlich hinter uns. Wird bald alles wieder normal sein können? Und was genau meint «normal» eigentlich? Manuel Schmid macht sich hier einige Gedanken zur Einstimmung auf die sogenannte «Normalisierungsphase»…
Mit diesem Beitrag setzt Thorsten Dietz seine Blogserie über die evangelikale Bewegung und das Phänomen der «Postevangelikalen» fort. Dass Teile der Evangelikalen sich in den letzten Jahrzehnten gesellschaftlich isoliert und radikalisiert haben, sieht er auch in einem apokalyptischen Denken dieser Gruppen begründet. Dieses Denken findet jedoch auch innerhalb der evangelikalen Welt zunehmend Widerspruch.
Es war eine Zeit der Utopien. Christen unterschiedlicher Konfessionen träumten nicht nur von freundschaftlicher Annäherung, sondern von tatsächlicher Einheit. Und sie bauten diese Einheit, ja zementierten sie regelrecht. 50 Jahre später ist gebaute Ökumene vielfach ein Fall für den Denkmalschutz.
Ein Jahr lang nicht in den Gottesdienst – darf ich das überhaupt zugeben, als Theologiestudentin und Pfarrerin in Ausbildung? Und was genau hat mir damit gefehlt?
Ein weiterer christlicher Feiertag beschenkt uns mit einem verlängerten Wochenende. Manuel Schmid macht sich in diesem Beitrag Gedanken über den Verbleib des Heiligen Geistes, dem das Pfingstfest gewidmet ist.
Es gibt Zustände und Situationen, die man bedauert, in denen man mitleidet und es kaum aushält, dass man sie nicht verändern kann. Für mich ist der Nahostkonflikt eine Aneinanderreihung solcher Situationen und Zustände.
Am 20. Mai vor 500 Jahren zertrümmerte eine Kanonenkugel das Bein eines jungen spanischen Ritters: Ignatius von Loyola. Auf den physischen Zusammenbruch folgte ein geistiger Aufbruch – und später die Gründung des weltweit agierenden Jesuitenordens.
Der Reliquienkult erfährt gegenwärtig eine erstaunliche Neuauflage. Allerdings nicht im religiösen, sondern im atheistischen Rahmen. Das Begehren richtet sich darauf, nicht bestattet zu werden, sondern als Exponat im Museum posthume Aufmerksamkeit zu geniessen. Was sagt das über unsere Gegenwart aus?
Ich möchte mich für Momente erinnern, wie es sich anfühlte, in eine Welt hineingeboren zu werden, deren selbstverständlicher Teil Kreuze waren. Ich stelle nämlich immer wieder fest, dass die Kruzifixkultur von Aussenstehenden zwar zum Teil interessiert, aber oft mit einer Tendenz zur Überzeichnung, Exotisierung oder Verzerrung wahrgenommen wird.
Welche Marke bevorzugst du? Bringt mehr Auswahl und mehr Wissen auch mehr Zufriedenheit?

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