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Wissenschaft

Johanna von Orléans Zeit war – wie unsere ­­­­– gekennzeichnet durch ein Wirrwarr an Fake News, Kämpfe mit unklaren Fronten, Schwarzweissdenken und Endzeitstimmung. Johanna Di Blasi setzt sich in zwei Teilen mit ihrer daueraktuellen Namensvetterin auseinander. Ausgangspunkt ist eine neue Biografie: Gerd Krumeichs «Jeanne d'Arc: Seherin, Kriegerin, Heilige». In Teil 1 geht es um die Sache mit der Jungfräulichkeit.
Manchmal mache ich dieses Mind-Game: Wenn eine ausserirdische Intelligenz unsere Gesellschaft besuchen würde, was würde ihr auffallen? Man kann das mit verschiedenen Dingen durchspielen: Fussbekleidung, Geldströme, Sport oder Smartphones. Aber sicher auch mit Religion. Angenommen, dieser extraterrestrische Besucher würde in seinem Bericht erklären wollen, was die vorherrschende Religion unserer westlichen Gesellschaften sei, worauf würde er wohl kommen? Ich vermute: "Positives Denken".
Wie weit würdest du gehen, um die Welt zu verstehen? Würdest du deinen Verstand aufs Spiel setzen, deine Gesundheit und dein Leben opfern, nur damit du der Wissenschaft dienen kannst? Würdest du den Lauf der Geschichte verändern wollen und gleichzeitig daran zerbrechen?
Die bisherige Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Verschwörungstheorien hat uns zunächst gezeigt, wie verbreitet und mehrheitsfähig konspirationistische Ideen in früheren Zeiten waren, und wie fundamental die erkenntnistheoretischen Fragen sind, die damit aufgeworfen werden. Dieser Beitrag will nun die »Verschwörungstheorien« selbst näher in den Blick nehmen. Welche Argumentationsmuster liegen ihnen zugrunde, welche Motive treiben sie an? Und was haben sie mit der Art und Weise gemeinsam, in welcher »ganz normale« Menschen sich die Welt zurechtlegen?
Der Biologe Rupert Sheldrake wird von der wissenschaftlichen Community als "pseudo-wissenschaftlich" taxiert, weil er von Resonanz, morphische Felder und kollektivem Gedächtnis spricht. Was bezweckt der Autor?
Trinitatis – ups, was ist denn das? Klingt erstmal fremd und weit weg; erweist sich aber als erstaunlich praktisch und alltagstauglich.
Die Corona-Pandemie hat die Verbreitung wie auch die Widerlegung von sogenannten »Verschwörungstheorien« zum internationalen Breitensport gemacht. Nach einem hinführenden Blogpost zur Geschichte und Funktion konspirationistischer Ideen wird hier die Frage nach der Wahrheitsfähigkeit unserer Erkenntnisse angepackt. Wie steht es um die Faktenlage unserer Überzeugungen und Theorien? Was sind plausible Erklärungen, was nicht, und wer darf das beurteilen? Zugegeben: Das ist ein anspruchsvoller und wohl auch kontroverser Beitrag geworden…
Nur etwas scheint sich zu Beginn des Jahres 2020 noch schneller auszubreiten als das neuartige Coronavirus – nämlich Theorien darüber, wer wirklich hinter dieser globalen Krise steckt, was damit geopolitisch erreicht werden soll und wem man darum auf keinen Fall mehr trauen sollte. Höchste Zeit also, mal einen genaueren Blick auf das zu werfen, was man landläufig »Verschwörungstheorien« nennt…

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