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Wissenschaft

Wie hielten es die Leute mit Sex vor der Ehe? War es o.k., bei den Heiligen zu schwören? Und wieso wurde die Fragen nach Himmel oder Hölle auf einmal so virulent, dass sogar in Wirtshäusern darüber gestritten wurde? Die Historikerin Francisca Loetz im Gespräch mit Johanna Di Blasi.
Ich habe das Wochenende im Angstfrei-Kongress im Kursaal in Bern verbracht. In den Konferenzpausen habe ich die gängigsten Angsttypen notiert. Und auch ein paar Sachen, die Ängste nicht mögen.
Maschinen werden immer menschlicher. Da scheint es naheliegend, den Umgang mit ihnen grundsätzlich zu überdenken.
Richard Dawkins Buch «Der Gotteswahn» will mit jeder Form des Gottesglaubens definitiv aufräumen. Es ist zum Manifest des «neuen Atheismus» geworden, einer Bewegung von Freidenkern und Religionsverächtern, die allem «Übernatürlichen» abgeschworen haben und in einem wissenschaftlichen Naturalismus die Lösung aller Probleme der Menschheit erblicken. Ich habe mir das umfangreiche Werk vorgenommen – und versuche zu zeigen, warum schlechte Bücher gegen den Glauben keine gute Nachricht für Gläubige sind.
Weltweit 10 Mio. Menschen pflegen über die Smartphone-App «Replika» eine Beziehung mit einer virtuellen Person. Ist die App Gegenmittel zur Einsamkeit, oder verstärkt sie diese?
Beruhen Gott/ die Götter nicht nur auf Einbildung? Sind sie nicht nur Resultat unserer kollektiven Prägungen und individuellen Wünsche? So fragte schon vor 2 ½ tausend Jahren der antike Philosoph Xenophanes. In unserer multireligiösen Gesellschaft bekommen diese Fragen neues Gewicht.
Als «Kritische Zone» wird die dünne, verletzliche Lebensschicht der Erde bezeichnet. Unsere Serie «Selbstkritische Zone» beschäftigt sich mit fundamentalen Blickverschiebungen im Anthropozän. Der Mensch ist ein geologischer Agent geworden, der Kräfte entfesselt, die er nicht beherrschen kann. In Teil 1 blicken wir auf das Wetter als immer in Veränderung begriffenes Phänomen, das uns Gelegenheit gibt, uns selbst zu spüren, das uns aber zunehmend unheimlich wird.
Nahtoderfahrungen gewähren uns einen Einblick ins Jenseits. Durch Studien und Publikationen von Dr. Jeffrey Long profitieren auch Menschen, die selber keine solche Erfahrung gemacht haben.
Eine aktuelle Richtung widmet sich der Freilegung ausgeblendeter religiöser Wurzeln: die «Radical Orthodoxy». Zu den überraschenden Trouvaillen gehört, dass die Ästhetik zutiefst von pietistischen Zirkeln und Bibellektüre beeinflusst ist.
Tränen können etwas Heilsames, ja, Heiliges haben. Dazu muss aber der Raum gegeben sein – ein «safe space» für die weinende Person.
Das Naturhistorische Museum Bern lädt unter dem Titel «Queer — Vielfalt ist unsere Natur» zu einer verwirrenden Expedition ins «Queerreich» ein. Es geht auch um die Frage, wie queer die Bibel ist. Viele werden überrascht sein, wie gross die Vielfalt der Geschlechter und sexuellen Ausrichtungen nicht nur bei Menschen, sondern gerade und besonders auch im Tierreich ist.  
Vor zehn Jahren wurde die Filterbubble entdeckt: Über einen inflationären Ausdruck – und die Allwissenheit der Algorithmen
Karfreitag der Mitgeschöpfe: Wir brauchen Rituale des Abschiednehmens, die anders-als-menschliche Wesen einschliessen.
Kleine Phänomenologie aktueller Müdigkeitsformen – und eine Anregung zum Selbstversuch
Zumutungen der neuen Unternehmens(un)kultur: Ein Survival-Guide

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