Dein digitales Lagerfeuer
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Wissenschaft

Richard Dawkins Buch «Der Gotteswahn» will mit jeder Form des Gottesglaubens definitiv aufräumen. Es ist zum Manifest des «neuen Atheismus» geworden, einer Bewegung von Freidenkern und Religionsverächtern, die allem «Übernatürlichen» abgeschworen haben und in einem wissenschaftlichen Naturalismus die Lösung aller Probleme der Menschheit erblicken. Ich habe mir das umfangreiche Werk vorgenommen – und versuche zu zeigen, warum schlechte Bücher gegen den Glauben keine gute Nachricht für Gläubige sind.
Beruhen Gott/ die Götter nicht nur auf Einbildung? Sind sie nicht nur Resultat unserer kollektiven Prägungen und individuellen Wünsche? So fragte schon vor 2 ½ tausend Jahren der antike Philosoph Xenophanes. In unserer multireligiösen Gesellschaft bekommen diese Fragen neues Gewicht.
Als «Kritische Zone» wird die dünne, verletzliche Lebensschicht der Erde bezeichnet. Unsere Serie «Selbstkritische Zone» beschäftigt sich mit fundamentalen Blickverschiebungen im Anthropozän. Der Mensch ist ein geologischer Agent geworden, der Kräfte entfesselt, die er nicht beherrschen kann. In Teil 1 blicken wir auf das Wetter als immer in Veränderung begriffenes Phänomen, das uns Gelegenheit gibt, uns selbst zu spüren, das uns aber zunehmend unheimlich wird.
Eine aktuelle Richtung widmet sich der Freilegung ausgeblendeter religiöser Wurzeln: die «Radical Orthodoxy». Zu den überraschenden Trouvaillen gehört, dass die Ästhetik zutiefst von pietistischen Zirkeln und Bibellektüre beeinflusst ist.
Das Naturhistorische Museum Bern lädt unter dem Titel «Queer — Vielfalt ist unsere Natur» zu einer verwirrenden Expedition ins «Queerreich» ein. Es geht auch um die Frage, wie queer die Bibel ist. Viele werden überrascht sein, wie gross die Vielfalt der Geschlechter und sexuellen Ausrichtungen nicht nur bei Menschen, sondern gerade und besonders auch im Tierreich ist.  
Karfreitag der Mitgeschöpfe: Wir brauchen Rituale des Abschiednehmens, die anders-als-menschliche Wesen einschliessen.
Johanna von Orléans Zeit war – wie unsere ­­­­– gekennzeichnet durch ein Wirrwarr an Fake News, Kämpfe mit unklaren Fronten, Schwarzweissdenken und Endzeitstimmung. Johanna Di Blasi setzt sich in zwei Teilen mit ihrer daueraktuellen Namensvetterin auseinander. Ausgangspunkt ist eine neue Biografie: Gerd Krumeichs «Jeanne d'Arc: Seherin, Kriegerin, Heilige». In Teil 1 geht es um die Sache mit der Jungfräulichkeit.

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