Vor 500 Jahren übergab die letzte Äbtissin den Klosterschlüssel an den Rat der Stadt Zürich. Wer war Katharina von Zimmern? Und was wird eigentlich gefeiert?
Der Algorithmus der Buchhandlung meines Vertrauens ist unfehlbar. Was dort in Regalen steht, ist genau dasjenige, was Menschen verlangen und wünschen. Theologie gehört nicht mehr dazu.
Wer gehofft hatte, von der grossen Kirchenstudie in Deutschland auch etwas über das Zukunftsthema digitale Kirche zu erfahren, wird enttäuscht. Dafür ist jetzt ein Methodenstreit entbrannt: im digitalen Raum. Der Vorwurf: Die Diagnose einer sprunghaften Entchristlichung übersehe die gelebte Vielfalt neuer Formen jenseits von Kirchgang, Gebet und Busse tun.
Die aktuellste Studie über Missbrauch im Umfeld der katholischen Kirche zeigt einmal mehr, dass eine hierarchische, starre Kirche mit homogener Leitung Menschen schadet statt hilft. Es braucht Veränderung – die auch bei Innovationsformaten mitgedacht wird.
Religion und KI (1): Jonas Simmerlein ist Theologe, Religionsphänomenologe und der Mann hinter den KI-Gottesdiensten. Er verrät seine Motivation und was er aus Reaktionen («Sie haben fahrlässig gehandelt», «Truly satanic») herausliest. Das Gespräch bildet den Auftakt eines vierteiligen Themenschwerpunkts zu Religion und Künstlicher Intelligenz.
Der Begriff «Mission» ist historisch stark belastet. Wieso halten christliche Hilfsorganisationen wie Mission 21 dennoch daran fest? Und wie wollen sie das zwiespältige Erbe postkolonial aufarbeiten, wenn Entscheidungszentralen weiterhin in Europa liegen?