In ihrem Roman «Bis wir Wald werden» setzt die Pfarrerin und Influencerin Birgit Mattausch aus ungewohnter Perspektive einer Gruppe russlanddeutscher Spätaussiedlerinnen ein Denkmal. Ein berührendes, poetisches, notwendiges Buch.
Mit dieser Folge wagen sich Peter und Manuel an den wichtigsten (und wohl auch anspruchsvollsten) deutschsprachigen Philosophen der Neuzeit heran: Immanuel Kant (1724–1804).
Israel kämpft schon lange gegen das Auseinanderdriften der Gesellschaft, nun will Ministerpräsident Netanjahu die Demokratie schwächen und gefährdet damit den Zusammenhalt noch mehr. Der Historiker und Journalist Tom Segev verfolgt das schwankende Gleichgewicht seit Jahrzehnten – aber selten so besorgt wie jetzt.
Pfarrer*innen sind besonders verbunden mit dem Göttlichen – könnte man denken. Ironischerweise aber ist es gerade für Pfarrer*innen schwierig, ihr individuelles Üben mit dem Berufsalltag unter einen Hut zu bringen. Ein Gespräch mit Christoph Walser und Patrick Schwarzenbach über Aikido und Whatsapp, seelenfeindliche Büroarbeit und Präsenz.
Fabienne Iff arbeitet seit sieben Jahren als Bademeisterin und schreibt diesen Sommer eine Kolumne darüber. In der letzten Folge geht es um Sexismus und Nacktheit an ihrem Arbeitsplatz.
Jerusalems jahrtausendealte Geschichte hat sich der Stadt eingeprägt. Die letzten 75 Jahre seit der Staatsgründung Israels sind für den Archäologen Dieter Vieweger nur die oberste Schicht einer langen Folge von Aufstieg und Niedergang, von Krieg und Frieden, von Erkenntnis und von Finsternis.
Die Grabeskirche in Jerusalem ist ein Ort der Kontraste: Altes und Neues, Erhabenes und Banales stehen nebeneinander. Werden ihre Geheimnisse in der Nacht, wenn die Heerscharen von Gläubigen und Touristen wegbleiben, fassbarer als am Tag?