Kamala Harris düpiert Donald Trump in ihrem ersten TV-Duell. Weil sie versteht, dass die Menschen nach vorne blicken und nicht zurückwollen. Lot lässt grüssen.
Manuel und Stephan sind in den USA! Die beiden besuchen in San Antonio (Texas) die weltgrösste Tagung für Theologen und Religionsphilosophinnen – und reden in dieser Folge über eine christliche Bewegung, die in verschiedenen Veranstaltungen dieser Tagung diskutiert wurde: Das sogenannte «Muskelchristentum», oder auf Englisch: «muscular christianity».
Der Gast dieser Ausgabe der TheoLounge ist einer der einflussreichsten christlichen Ethiker in den USA – und weit gereist. Manuel Schmid spricht mit ihm über seinen persönlichen Weg und über die Entwicklung des US-Evangelikalismus, besonders in den Trump-Jahren.
Stephan hat in der Inauguration des US-Präsidenten einen zivilreligiösen Akt erwartet. Tatsächlich fand er sich in einem veritablen Gottesdienst wieder.
Vor ein paar Monaten sagte jemand etwas zu mir, das mir seither immer wieder durch den Kopf geht. "Unter uns gesagt", bemerkte die Person beiläufig, während wir am Rande einer kirchlichen Veranstaltung einen Kaffee tranken, "Demokratie ist eigentlich schlecht für das Christentum. Für uns wäre eine Christen wohlgesonnene Diktatur besser."
Politische Kämpfe werden heute als sozialmediale Glaubenskriege ausgefochten. Als Christ*innen können wir uns nicht heraushalten. Der Riss geht mitten durch uns hindurch.
Das Buch «Homeland Elegien» gibt Einblick in Parallelwelten, die üblicherweise nicht zugänglich sind: Wie ist es als Muslim*in in den USA zu leben (besonders nach dem Attentat von 9/11)? Wer ist Donald Trump wirklich – und wollte er überhaupt Präsident werden? Wie konnte es eigentlich passieren, dass auch manche Afroamerikaner*innen und Pakistaner*innen jemanden wie Trump gewählt haben?
Sicher: Es ist nicht fein, sich über die Krankheit eines anderen Menschen zu freuen. Gleichzeitig glaube ich, dass nicht alles an dieser Schadenfreude falsch ist.