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Beiträge Schweiz

Unsplash: Jannik Kiel

Frontex ja, Frontex nein?

Die EU baut die Europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache «Frontex» aus. Auch die Schweiz soll sich als Mitglied des Schengen-Abkommens daran beteiligen. Am 15. Mai wird darüber abgestimmt, ob die Schweiz Frontex mit neu 61 Millionen Schweizer Franken anstelle der bisherigen 24 Millionen mitfinanzieren soll. Die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Auch linke Stimmen sind uneins, wie abgestimmt werden soll.

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Ausweis Stasi Wladimir Putin jung

In Putins Judogriff

Vom unbekannten KGB-Agenten zum derzeit am meisten gefürchteten Mann der Welt: Wie wurde Wladimir Putin zu dem, was er heute ist? Und welche Rolle spielten westliche Politiker und Wirtschaftsleute bei seinem Aufstieg?

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Krieg und Hoffnung

Es ist Krieg. Wenige haben es befürchtet, viele Menschen haben nun Angst. Wie gehen wir mit Angst um? Verwandeln wir sie in Wut? Oder finden wir eine andere Kraft, um Hoffnung zu schöpfen?

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Es ist Krieg

Noch vor einer Woche haben wir über Beiläufigkeiten gelacht und uns über Nebensächlichkeiten aufgeregt. Das scheint seit Donnerstag alles weit weg und unwichtig. Es ist …

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Suisse Secrets

Recht haben und Recht bekommen, sind zwei verschiedene Dinge. Und nicht alles, was ungerecht ist, ist Unrecht. Oder? Das Schweizer Bankgeheimnis bringt uns in eine …

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Ukraine-Krieg und die Schwäche westlicher Demokratien

Der in Sonntagsreden beschworene «liberale Rechtsstaat» scheint gegenüber autokratischer Herrschaft und kalkuliertem Machtstreben gegenwärtig wie ein freundlicher aber ziemlich zahnloser Greis. Russland führt einen Krieg gegen seinen Nachbarn, die Ukraine. Währenddessen besingen manche besonders freie Geister die Virilität, Konsequenz und Standhaftigkeit Putins, die EU und die Vereinigten Staaten rüsten mit immer schwererem Wirtschaftsgeschütz auf. Und doch fragt man sich, ob dies angesichts der Lage wirklich mehr als Worthülsen sind. Und die Schweiz? Sie bleibt neutral.

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Suisse Secrets: Gott oder Geld?

Die Credit Suisse soll, einem internationalen Recherche-Netzwerk (OCCRP) zufolge, Jahrzehnte lang umstrittene Machthaber, korrupte Beamte, Kriegsverbrecher und Drogendealern zu ihren Kunden gezählt haben. Die Vorfälle reichen in die 1940er-Jahre zurück und umfassen eine Zeitspanne bis weit ins vergangene Jahrzehnt. Diese Vorwürfe stützen sich auf bankinterne Daten, die geleaked worden sind. Die Tamedia-Gruppe, welche normalerweise Teil dieses Netzwerks ist, hat zudem darauf aufmerksam gemacht, dass sie sich nicht an den Recherchen beteiligen konnte, weil hierzulande Journalist:innen mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden, wenn sie Daten publizieren, die das Bankgeheimnis verletzen.

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Glanz und Gloria statt Politik

Am 1. Oktober dieses Jahres hat der Bundesrat beschlossen, beim Heiligen Stuhl in Rom eine Botschaft zu errichten. Diese Woche war der Staatssekretär des Vatikans, Kurienkardinal Parolin, in der Schweiz zu Besuch, um die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen mit dem Heiligen Stuhl vor 100 Jahren zu würdigen. Aussenminister Ignazio Cassis hat ihn in Bern empfangen.

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Frau mit Sonnenbrille hält brennende Zeitung, dunkler Hintergrund

Strategien gegen den Fatalismus

Unser 1. August-Beitrag: In der Schweiz funktioniert alles – auch Corona fährt das Land nicht an die Wand. Dennoch fällt es immer schwerer, dafür dankbar zu sein.

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God’s own Country?

Dunkler Kaffee und neblige Gedanken am Montagmorgen…

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