Wo und wie fühlen wir uns zuhause? Und warum? Für Sarah Staub bedeutet Heimat vor allem: zuhause sein in sich selbst – ganz ohne patriotischen Glanz oder nostalgischen Kitsch.
Der 1. August steht an, die Schweiz feiert sich selbst – und dieser Stammtisch fragt, wie viel Nationalstolz eigentlich okay ist, bevor’s peinlich oder problematisch wird. Manuel und Janna reden über Fussballjubel und Fremdenfeindlichkeit, deutsche Verlegenheiten und Schweizer Mythen.
Es ist ein hochaktuelles politisches (aber nicht tagespolitisches) Thema: Die Demokratie hat ein Repräsentanz-Problem. Das heißt: Zu viele Menschen fühlen sich von den politischen Parteien und Amtsinhabern nicht vertreten.
Heute ist Schweizer Bundesfeiertag: mit politischen Ansprachen, Höhenfeuern und Selbstbeweihräucherung. Die Pfarrerin und Klimakativistin Ann Näf ist hin- und hergerissen, ob sie die Nationalhymne mitsingen soll oder nicht.
Carla Maurer verlässt das Pfarramt in London und kehrt mit Sack, Pack und Familie in die Schweiz zurück. Nächste Station: Adliswil in der Reformierten Kirchgemeinde Sihltal, wo sie ab September das Pfarrteam ergänzen wird.
Es geht um Unübersetzbares. Dieses eine Gefühl, diese Situation, ihr wisst schon, was ich meine. Mir fehlen nicht selten die Worte. Zum Glück haben andere sie gefunden. Unsere Serie über Wörter, die uns die Welt erklären.
Bist du Gen Z, Millennial oder Boomer? Und kannst du die anderen begreifen? In der Schweiz ist der Zusammenhalt relativ hoch. Andernorts aber vergrössern sich Gräben – und immer mehr Jüngere driften nach rechts. Learnings aus einem intergenerationellen Nachmittag.
Religion und KI (4): Verändert Künstliche Intelligenz die Religion? Und können umgekehrt religiöse und theologische Einsichten die KI-Entwicklung beeinflussen? Darum geht es in einem vierteiligen Themenschwerpunkt des Podcasts TheoLounge. Zum Abschluss blicken wir in die Schweiz und befragen den Leiter des Zuger Forums Kirche und Wirtschaft, der sich kürzlich in digitaler Ethik weiterbilden liess.
Am 18. Juni stimmt die Schweiz nicht nur über das Klimaschutzgesetz ab, sondern auch über die Umsetzung der von rund 140 Nationen beschlossenen OECD-Mindestbesteuerung multinationaler Grosskonzerne. Nähern wir uns ein bisschen einer gerechteren Welt?
Die Credit Suisse ist Geschichte. Und wieder ertönt ein Singsang aus entschlossenen Anklagen, resignativer Wehklage und alle stimmen in das Mantra ein: «Niemals wieder darf solches geschehen...» Dabei haben wir alle kaum den Hauch einer Ahnung, wie es zu diesem Zusammenbruch gekommen ist.
Frieden ist nicht billig zu haben. Nach fast einem Jahr Krieg zweier christlich geprägter Nationen auf europäischem Boden ist das überdeutlich geworden. In dieser Stammtischausgabe ringen Michel Müller, Felix Reich und Johanna Di Blasi um eine glaubwürdige friedensethische Position.
Im Jahr 1936 macht Anne Frank in der Schweiz bei Verwandten Sommer- und Winterurlaub: in Adelboden und in Sils Maria im Engadin. Eine Fotografie zeigt das Mädchen selig auf einer Alpenwiese sitzen, die Sonne im Gesicht. Das Leben der jüdischen Familie aber war schon damals überschattet.
Die EU baut die Europäische Agentur für Grenz- und Küstenwache «Frontex» aus. Auch die Schweiz soll sich als Mitglied des Schengen-Abkommens daran beteiligen. Am 15. Mai wird darüber abgestimmt, ob die Schweiz Frontex mit neu 61 Millionen Schweizer Franken anstelle der bisherigen 24 Millionen mitfinanzieren soll. Die Meinungen dazu gehen weit auseinander. Auch linke Stimmen sind uneins, wie abgestimmt werden soll.