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Religion

Stephan hat in der Inauguration des US-Präsidenten einen zivilreligiösen Akt erwartet. Tatsächlich fand er sich in einem veritablen Gottesdienst wieder. 
Politische Kämpfe werden heute als sozialmediale Glaubenskriege ausgefochten. Als Christ*innen können wir uns nicht heraushalten. Der Riss geht mitten durch uns hindurch.
In einem früheren Beitrag habe ich den christlichen Streamingdienst »PureFlix« kritisiert. Er präsentiert eine auf die Sensibilitäten eines evangelikalen Publikums zugeschnittene Welt und führt ganz bewusst eine unterschwellige Botschaft mit. Aber natürlich wird nicht nur auf dieser Plattform kräftig gepredigt. Mein Statement für gute Film- und Seriengeschichten ohne doppelten Boden.
Der Ägyptologe Jan Assmann lüftet in seinem neuen Buch die Schleier der christlichen ›Mysterien‹. Und interpretiert Beethovens Missa solemnis als ›Gottesdienst im Kopf‹. Johanna Di Blasi folgt der atemberaubenden Argumentation von »Kult und Kunst«.
Jean-Paul Dubois fängt in seinem hochgelobten Roman ein verbreitetes Gefühl der Vergeblichkeit ein – und erzählt auch von Glaubensverlust
Manchmal mache ich dieses Mind-Game: Wenn eine ausserirdische Intelligenz unsere Gesellschaft besuchen würde, was würde ihr auffallen? Man kann das mit verschiedenen Dingen durchspielen: Fussbekleidung, Geldströme, Sport oder Smartphones. Aber sicher auch mit Religion. Angenommen, dieser extraterrestrische Besucher würde in seinem Bericht erklären wollen, was die vorherrschende Religion unserer westlichen Gesellschaften sei, worauf würde er wohl kommen? Ich vermute: "Positives Denken".
Ein Gespräch mit David Dörken vom Zen Lab Leipzig.
"Jesus" löst bei jedem Menschen andere Assoziationen aus. Wer unter den Optionen seine Wahl getroffen hat, vertritt sie vehement.
Über den erstaunlichen Welterfolg eines Buches und einer Netflix-Serie.
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