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Seite 62 | RefLab

Roboter nehmen weltweit zunehmend religiöse Aufgaben wahr: Vom Segen bis zur Beerdigung verspricht uns die Techindustrie Lösungen für geistliche Aufgaben. Warum fühlt sich die Realität so belanglos an?
Ist es o.k., wenn sich Forschung einmischt? Wenn Wissenschaft marginalisierten Positionen Sichtbarkeit verleiht? Oder sollen sich Universitäten der Neutralität verpflichten wie die Schweizer Nation?
Sie wird mitunter wie eine Heilige verehrt. Aber was ist es, dass Taylor Swift so faszinierend macht? Eine Erkundung einer «Heiligen» unser Zeit.
Letzthin bin ich über die uralte Frage gestolpert, ob es so etwas wie Schicksal gibt. Wenn ja, wie sieht das aus? Bin ich frei – oder gibt es einen von Gott verfassten Plan für mein Leben?
Auf Social Media und in Zeitungen sind Diskussionen um «sexy Jesus» entbrannt. Fällt das Bild der andalusischen Karwoche wirklich aus dem Rahmen? Was zeigen solche Darstellungen, was verdecken sie?
Kaum etwas hat die Menschen im letzten Jahr so begeistert und umgetrieben wie die Errungenschaften im Bereich Künstlicher Intelligenz. Mit ihnen verbindet sich die Vision einer besseren Zukunft – aber auch die Angst vor dem Missbrauch oder der Verselbständigung der KI-Systeme.
Nach 9/11 verbanden sich Religion und Politik in explosiver Weise. Damals prägte der Philosoph Jürgen Habermas den Begriff des Postsäkularen. Dieser kann auch jetzt, nach dem 7. Oktober, zu einem besseren Verständnis der Gegenwart beitragen. Was hat es mit dem Postsäkularen auf sich?
Beispiele gibt es en masse: Selbst die stabilsten Gemeinschaften sind nicht gefeit davor, dass sie einer Illusion verfallen. Gerade wenn Religion und Spiritualität im Fokus stehen, sind Einzelpersonen und Gruppen leider sehr anfällig dafür. Wann sind Gemeinschaften bloss aussergewöhnlich – und wann kippt es?

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