Less noise, more conversation.
Less noise, more conversation.
Die ganze Welt befindet sich im pandemiebedingten Ausnahmezustand. Und immer dringender und lauter wird die Frage: »Wie lange noch?« Das Bedürfnis auch in der westeuropäischen Bevölkerung wächst, die prekären Umstände hinter sich zu lassen und wieder zur Normalität zurückzukehren. Aber was ist schon normal?
Drei Gespräche mit guten Freunden in einer Woche haben mich stutzig gemacht. Zum Beispiel als ich Verständnis zeigte, dass manche die BAG-Kommunikation über die Nützlichkeit von Masken etwas diffus finden. «Die Menschen, also mindestens 80% von ihnen, sind zu doof für die Wahrheit. Man muss sie lenken, nicht aufklären.» Oder als ich mich darüber gefreut habe, dass das Parlament wieder tagt und um Massnahmen auch politisch gerungen werden kann. «Mir wäre die Verwaltung durch Experten auch langfristig lieber. Demokratie führt zu gar nichts.»
Musikalische Interventionen als Inspiration zum weiteren Vorgehen.
Mit der viel gepriesenen Nächstenliebe ist es nicht ganz so einfach, wie angenommen. Im Gegenteil, sie wirfst etliche Fragen auf. Zumindest bei Slam Poet Kilian Ziegler.
Ja, das Ende naht, und zwar immer. Aber was, wenn Bewusstsein nicht lokal gebunden ist, sondern Raum und Zeit transzendiert?
Ein sanftes Lächeln für alle, stets ein gutes Wort, mit anderen teilen: So oder ähnlich sieht das Klischee einer spirituellen Person aus. Doch lässt sich tatsächlich von solchen «Attributen» auf die Qualität der Handlung schliessen? Steckt hinter dem sanften Lächeln, dem Teilen tatsächlich Klarheit oder vielleicht doch eher eine subtile Egotaktik?
„Whisky-Spirituality“ ist eine kleine Kolumne über die flüssigen Grenzen zwischen spiritus und dem Creator Spiritus. Ein Angebot für leckeres Staunen mit theologischen Zwischennoten.
Die Coronakrise bedroht die wirtschaftliche Existenz vieler Kunstschaffender. Dabei ist Kunst kein Luxus, sondern Kraftquelle – auch jetzt.
«Fernschreiben aus dem Wald» ist eine neue Kolumne von Jürg Halter. Halter ist Schriftsteller, Spoken-Word-Künstler und Speaker. Er gehört zu den bekanntesten Schweizer Autoren seiner Generation und zu den Pionieren der neuen deutschsprachigen Spoken-Word-Bewegung.
Ich habe mir einen Grill bestellt. So ein Teil mit vier Brennern und einem Infrarot-Kochfeld. Bei solchen Dingen funktioniere ich noch immer wie ein kleiner Junge.
Jetzt hätten wir die Chance, unsere Wirtschaft ganz grundsätzlich zu überdenken. Aber wir werden uns wohl gut schweizerisch durchwursteln. Ja, manchmal ist Klatschen auch nur ein Zeichen dafür, dass man leere Hände hat.

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