Less noise, more conversation.
Less noise, more conversation.

Seite 142 | RefLab

Das Referendumskomitee gegen die «Ehe für alle» fühlt sich diskriminiert, weil mehrere Banken sich geweigert haben, für seinen Trägerverein ein Konto zu eröffnen. In seinem Blogbeitrag von heute morgen hat Stephan Jütte das eigenartige Rechtsempfinden des Vereins angeprangert und die Freiheit einer Bank hervorgehoben, selbst zu entscheiden, mit wem sie Geschäfte machen möchte und mit wem nicht. Ich erkläre hier, warum ich die Ablehnung der Bank trotzdem daneben finde.
Wenn jemand anderes an Gott zweifelt oder durch eine Krise geht, ist das manchmal schwer auszuhalten. Im Video 5 Tipps, was du tun kannst, wenn jemand, der/die dir nahe steht, seinen/ihren Glauben dekonstruiert.
Manchmal schreibt das Leben lustige Geschichten: Dem rechtskonservativen Nein-Komitee gegen die «Ehe für alle» ist es bei mehreren Banken nicht gelungen, ein Konto einzurichten. Deshalb reichen sie nun – exemplarisch – Strafanzeige ein gegen die Raiffeisen-Bank in Zug. Und zwar wegen Verletzung der Rassismusstrafnorm.
Mit diesem Beitrag setzt Thorsten Dietz seine Blogserie über die evangelikale Bewegung und das Phänomen der «Postevangelikalen» fort. Er spürt den Gründen für die Politisierung weiter Teile des Evangelikalismus nach – und zeigt auf, dass die Versuchung zum Autoritarismus wohl zum zeitgenössischen Evangelikalismus gehört, dass er ihr aber nicht notwendigerweise erliegen muss.
Der berühmte Theologieprofessor und streitbare Priester Hans Küng ist am 6. April 93-jährig in Tübingen verstorben. Mittlerweile sind schöne, differenzierte und gehaltvolle Nachrufe erschienen. Dabei wirkt Küng immer wieder wie ein kämpferischer, bisweilen auch etwas eitler Gegenspieler der Amtskirche.

RefLab regelmässig in deiner Mailbox