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Seite 140 | RefLab

Wenn Milliarden Blumenknospen im Übergang vom April in den Mai plötzlich aufspringen und das Gras fast über Nacht in dichten saftigen Büscheln zurückkehrt, öffnet sich da nicht ein Stück weit das Paradies? Wenn wir dem Romantiker Philipp Otto Runge folgen, ist das wirklich so.
Nomen est omen - wüki? Sagt mein Name tatsächlich auch schon etwas über mein Leben und mein Wirken aus? Und wie wichtig ist es, etwas benennen zu können (zum Beispiel Gott)? Ist es schlimm, den Namen einer Person zu vergessen? RefLab-Autor Manuel Schmid als Gast bei Holy Embodied.
Auch nach 2‘000 Jahren kann das Kreuz noch aufregen. Leidenschaftliche Befürworter der Religionsfreiheit und der Neutralität unseres liberalen Staates empören sich über die Restbestände dessen, was gerne als «christlich-abendländische Kultur» bezeichnet wird. Hüter:innen ebendieser Kultur beschwichtigen und wollen den Ball flach halten. Ein Kommentar zu dieser immer neu aufflammenden Debatte – und ihrer eigentümlichen Rollenverteilung.
Die Reformierte Kirchgemeinde Zürich schafft eine Vollzeit-Pfarrstelle für die Anliegen der LGBTQ-Community. Das Projekt ist vorerst bis zum 30. Juni 2024 finanziert.
Vor wenigen Wochen sagte die Schweiz Ja zum Burka-Verbot. Die muslimische Körperverhüllung wurde als Ausdruck der Verhinderung weiblicher Emanzipation gesehen. Jetzt überraschen europäische Kunstturnerinnen mit der gegenteiligen Stossrichtung: Die jungen Frauen sehen es als Statement gegen Sexismus an, sich zu verhüllen.
Als Christen dürfen wir die mediale Gleichsetzung von tiefgläubig mit evangelikal, antiliberal und reaktionär nicht einfach hinnehmen. Sonst setzen sich verzerrte und falsche Bilder des Christentums immer mehr in den Köpfen fest.

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