Less noise, more conversation.
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Unser Erscheinungsbild ist ein Grund zur Freude, könnte man meinen. Es zeigt an: Wir sind da! Wir leben! Das Gesicht ist das Interface unseres Daseins. Viele aber sind unzufrieden mit sich, v.a. nach langen Videokonferenzen.
Tränen können etwas Heilsames, ja, Heiliges haben. Dazu muss aber der Raum gegeben sein – ein «safe space» für die weinende Person.
Arbeitslosigkeit ist für viele Menschen ein schwieriger Zustand. Besonders im letzten Drittel der Erwerbstätigkeit, mit 45-50plus, wirkt sie bedrohlich. Quälende Fragen nach der Zukunft tauchen auf. Anders als in den USA gilt es besonders in der Schweiz immer noch als beschämend, keine Arbeit zu haben.  Diese existenziellen Nöte sind durch die Covid-19-Situation gravierender geworden. Für Stellensuchende fallen nebst den alltäglichen sozialen Kontakten in Geschäft oder Büro auch persönliche Treffen mit Freunden, Familie oder Kollegen weg; Sportvereine pausieren, Fitnessstudios sind geschlossen, das soziale Leben brennt auf Sparflamme.
Heute hat Livenet einen Beitrag von Daniel Gerber veröffentlicht. Unter dem Titel «Kultur der Angst und Zensur» wird die finnische Politikerin Pävi Räsänen als Opfer einer liberalen Meinungsdiktatur stilisiert. Der Artikel verzichtet darauf, die strittigen Äusserungen zu zitieren. Wer sich informiert merkt schnell: Hier wird nicht christliches Gedankengut zensiert, sondern biologistische Hassrede angezeigt. Warum aber solidarisieren sich ausgerechnet christlich-fundamentalistische Kreise mit solchem rechten Gedankengut? 
Der Philosoph Frithjof Bergmann führte Fabrikarbeiter in den 70ern in die Zukunft der Arbeit und begründete «New Work». Über seine Bedeutung heute unterhält sich Friederike mit der Marketing-Managerin Heike Bauer.
Im römischen Reich wurden Gotteslästerer an den Galgen gebracht oder durch das Entzweischneiden ihrer Zunge an weiteren Sprechsünden gehindert. In unseren liberalen Gesellschaften erscheinen Blasphemieverbote dagegen als antiquiert. Verschiedene Staaten haben die betreffenden Gesetzesartikel gestrichen. Mich interessiert in diesem Beitrag die spezifisch christliche Dimension der Diskussion um Blasphemie, die Paradoxie der Schändung des Geschändeten.
Freiheit, Selbstbestimmung, Erfüllung in der Arbeit. Das sucht sie und redet darüber mit Menschen, denen es genauso geht: Denn New Work ist jetzt.
Wenn Milliarden Blumenknospen im Übergang vom April in den Mai plötzlich aufspringen und das Gras fast über Nacht in dichten saftigen Büscheln zurückkehrt, öffnet sich da nicht ein Stück weit das Paradies? Wenn wir dem Romantiker Philipp Otto Runge folgen, ist das wirklich so.
Nomen est omen - wüki? Sagt mein Name tatsächlich auch schon etwas über mein Leben und mein Wirken aus? Und wie wichtig ist es, etwas benennen zu können (zum Beispiel Gott)? Ist es schlimm, den Namen einer Person zu vergessen? RefLab-Autor Manuel Schmid als Gast bei Holy Embodied.

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