Less noise, more conversation.
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Keine Chance mehr auf Erwerbsarbeit? Das zermürbte sie. Bis sie sich mit einer katholischen Missionarin beschäftigte und Arbeit neu definierte.
Dieser zweite Beitrag zu den Konturen einer «Ökotheologie» beschäftigt sich mit der Entfremdung des modernen Menschen von dem, was er (in verräterischer Sprache) seine «Umwelt» nennt. Unsere Mitgeschöpfe sind uns fremd geworden oder begegnen uns nur noch im Zusammenhang ihrer Verzweckung für den Menschen. Was wir aber nicht kennen, das können wir auch nicht lieben und achten. Begegnung und Vertrautheit mit nichtmenschlichen Lebewesen zu ermöglichen, muss darum zu den fundamentalen Bildungszielen unserer Gesellschaft gehören.
Spiritualität und Religiosität werden häufig mit ganz grossen Erfahrungen, Fragestellungen und Ansprüchen verbunden. Aber auch alltägliche Dinge können Gefässe für das Überschiessende sein. In einer neuen Blogserie widmen wir uns der Transzendenz der Dinge.
Der Austausch über Mystik und die Realität, wie sie tatsächlich ist, wird gerne einmal als irrelevant abgestempelt – mit dem Hinweis auf unsere privilegierte Situation. Berechtigt? Oder folgt nicht genau aus dieser Stellung eine Verantwortung dafür, aufzuwachen statt im Komfort zu verschlafen?
Der 20. Jahrestag der rauchenden Zwillingstürme fällt zusammen mit Bildern des chaotischen Abzugs amerikanischer Truppen aus Afghanistan. 20 Jahre gibt es auch das PPT – Presidential Prayer Team. Der konservative Gebetstrupp ist Indiz einer gespaltenen Nation und der strategischen Mobilmachung sogenannter «Values Voters».
Sie schillert in vielen Farben, ist mal durchsichtig, mal ganz konkret: Freiheit. Aktuell wird der Begriff gern gebraucht – in Bezug auf unsere Körper und den Strategien im Umgang mit dem Coronavirus. Da frage ich mich: Was ist echte Freiheit und was scheint bloss so?
Gesunde Arbeit kann nicht allein von Unternehmen erschaffen werden, sondern nur von Menschen. Sonst droht Ausbrennen im ewigen Change-Karussell.
Marie-Therese Mäder hat mormonische Traumfabriken in den USA besucht und Medienerzeugnisse von und über Mormonen kritisch unter die Lupe genommen. Die Schweizer Religions- und Medienwissenschaftlerin diskutiert mit Johanna Di Blasi über die Verlagerung der Mission ins Netz, die Instrumentalisierung von Tränen und die Erzeugung von Wow-Effekten.
Mikis Theodorakis war schon eine Legende, als ich ihn in seiner Athener Heimat besuchen durfte. Er galt als «Stimme des griechischen Volkes» und hatte in den 60ern durch die Musik für den populären Kinofilm «Alexis Sorbas» Weltruhm erlangt. Man schickte die Tageszeitungsvolontärin, um ein Porträt des prominenten Komponisten zu schreiben. Ich kam mir vor wie in einem Film.

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