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«Dieser Text hat mich persönlich angegriffen»

Was machen wir eigentlich mit Texten in unserem biblischen Erbe, die wir nicht so leicht integrieren können? Und von denen wir unseren säkularen Freund:innen nicht so gerne erzählen? Die 31-jährige reformierte Theologin Milena Heussler hat sich in ihrem Buch «War deine Hurerei noch zu wenig?» an einigen besonders sperrigen Stellen bei Ezechiel abgearbeitet. Sie verbindet in ihrer augenöffnenden Studie feministische Exegese, kognitive Metapherntheorie und aktuelle Traumaforschung. Bei der zweiten TheoLounge Live im Zürcher Studentencafé Hirschli sprach sie mit Johanna Di Blasi über die Schockstarre, die sie bei der Lektüre der Prophetenschrift überkam – und darüber, weshalb uns das Buch heute noch angeht.

Milena Heussler, Jahrgang 1990, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Neutestamentliche Wissenschaft an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Gerade ist ihr Buch «War deine Hurerei noch zu wenig? Zur Metapher der Stadtfrau Jerusalem» in der Reihe «Theologische Studien» des Theologischen Verlags Zürich (TVZ) erschienen.

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