Less noise, more conversation.
Less noise, more conversation.
Es dauerte ein wenig, bis ich rausfand, was mich an diesem Ort so wohltuend einnahm. Die frische Luft, der erhabene Blick ins Tal, die gastliche Grosszügigkeit meiner Freunde? Ja, all das auch, aber erst als wir auf der Veranda sassen, vernahm ich, was es war: Ein zartes Rauschen. Es stieg aus den kleinen Bächen im Tal zu uns herauf – unaufdringlich und doch alles durchdringend. Ein Geräusch zum Stillwerden, weil es meinen Tinnitus wegnahm. Ein allseitiges Strömen, das meine Ohren einhüllte, bis sie taub wurden für ihre Schwerhörigkeit. Pfingsten 2021: In den Bergen der Ardèche folgte ich dem Rauschen des Wassers und sollte dabei den Geist Gottes finden.
Macht man es, oder macht man es nicht? Und wenn, wie macht man es? Mit Doppelnennung, dem Doppelpunkt oder doch ganz verwegen mit dem Stern?
Innehalten. So schwer sollte das eigentlich nicht sein. Ist es aber doch. Ich teile in dieser Blogserie einige Gedanken und Geschichten zum Wert und zur Angefochtenheit der Stille im Alltag unseres modernen Lebens. Ruhige Momente zu suchen und in ihnen sich selbst und Gott wieder zu finden, gehört seit jeher zum Schatz der christlichen Spiritualität. Schon lange bevor «Achtsamkeitsübungen» zum Trend wurden, haben die Kirchen diese Praxis des Gegenwärtigseins geübt – und es gibt guten Grund, sie neu zu entdecken. Heute geht es ganz fundamental um die Seltenheit ruhiger Momente in der Kakophonie unserer Zeit…
Heute hatte das RefLab Besuch von einer Konf-Klasse aus Burgdorf. Wir haben sie gefragt, was jetzt, nachdem sie konfirmiert worden sind, bleibt. Zwei von ihnen haben einen spontanen Blogbeitrag dazu verfasst.
Die Cancel Culture ist dort angekommen, wo es sie in der Geschichte auch schon gegeben hat: in der Kirche. Gedanken zur Schwierigkeit, Ambivalenz auszuhalten.
Mit einem Augenzwinkern berichtet Anna Näf in ihrer Klimakolumne «Planet A», wo sie in der Klimakrise über die eigene Faulheit stolpert oder den Kopf an absurden Argumenten stösst. In dieser Ausgabe erzählt sie von Lima, Upcyling und dem Engelschor in ihrem Kopf.
Vor fünf Jahren hatte BlessU-2 auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg Premiere. Seither ist der umstrittene Segensroboter viel herumgekommen. Eine Woche noch erteilt er im Museum für Gestaltung in Zürich seinen Segen: als Teil der sehenswerten Ausstellung «Planet Digital».
Der Theologe Simon Peng-Keller von der Universität Zürich zeichnet im Gespräch mit Johanna Di Blasi wichtige Entwicklungslinien und Bedeutungsverschiebungen eines heute wieder hochaktuellen Begriffs und Konzepts nach.
Wer in den letzten 60 Jahren in der Schweiz aufgewachsen ist, kennt «Riz Casimir», das Menü aus Reis, gelber Sauce mit Fleisch und Dosenfrüchten. Doch wie entstand diese Schweizer Variante eines vermeintlich indischen Gerichts? Und warum lässt sich an «Riz Casimir» eine politische Haltung ablesen?

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