Dein digitales Lagerfeuer
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Kirche

In früheren Zeiten sind Evangelikale in der Öffentlichkeit eher selten aufgefallen. In den letzten Jahren hat sich das dramatisch geändert. Und das nicht zuletzt wegen ihres zunehmend starken Einflusses in der politischen Welt, zuletzt vor allem durch ihre starke Unterstützung für Donald Trump. Wie konnte es dazu kommen? Thorsten Dietz befasst sich in dieser RefLab-Serie zum "Postevangelikalismus" mit Licht- und Schattenseiten der Bewegung. In Folge 2 geht es um das Erfolgsgeheimnis der Evangelikalen.
Thorsten Dietz widmet sich in einer neuen RefLab-Serie dem Thema Postevangelikalismus und der Krise des Evangelikalen. Essays sind Schlüsselfragen gewidmet wie: Was hat die evangelikalen Bewegungen in den letzten Jahrzehnten so erfolgreich gemacht? Ist Evangelikalismus eine gegenkulturelle Bewegung – oder religiöser Ausdruck postmoderner Bedürfnislagen? Welche Zukunft hat die Politisierung evangelikaler Gruppen? Und ist das relevant, um unsere Gesellschaft zu verstehen?
Am Glauben festhalten. Alle, die sich so etwas wünschen, brauchen gerade jetzt einen Glauben gegen den Augenschein und die Hoffnung auf das, was man nicht sieht. Ohne Trance und Gelächter. Mit Liebe und Geduld.
Nichts ist schlimmer als passives Warten, sei es auf die Resultate der US-Wahlen oder das Abebben der Corona-Welle. Eine christliche Form des Wartens ist Advent: aktives Warten auf die Erlösung. Nichts spricht dagegen, Advent dieses Jahr früher zu beginnen.
"Jesus" löst bei jedem Menschen andere Assoziationen aus. Wer unter den Optionen seine Wahl getroffen hat, vertritt sie vehement.
„Widerborstig glauben“ ist eine kleine Sommerkolumne mit Beiträgen über unzeitgemässe Weisheiten christlicher Spiritualität, die uns vielleicht erst mal gegen den Strich gehen. So etwas wie eine stachelige Suche nach ungebürsteter Lebendigkeit. Der dritte Beitrag fragt nach der Erfahrung, dass Gott sich den Menschen entzieht.
Das Christentum in seinen vielfachen Ausprägungen ist nicht sexualfeindlich, sondern hat ein grundlegenderes Problem, das ihm bis heute tief in den Knochen und Eingeweiden steckt: der Umgang mit der Lust. Weil es bis dato keine (auch nicht feministische) breit rezipierte christliche Lusttheologie gibt, ist aus dieser religiösen Tradition nichts wirklich Konstruktives zu lernen, sondern sie hält vor allem eine Unmenge an Material zur Dekonstruktion von überlieferten und bis heute wirkenden Rollenbildern, Geschlechtsfestlegungen und Sexualitätsvorstellungen bereit.
Zahllose christliche Gemeinschaften und Institutionen schreiben sich als »Kirchen« an. Aber ist diese Selbstbezeichnung gerechtfertigt – oder wird damit der Mund allzu voll genommen? Ein Statement für ein Verständnis von Kirche als einer verwegenen Wette.
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