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Kirche

Mit Dekonstruktion ist heute höchst Unterschiedliches, ja Gegensätzliches gemeint. Für die einen ist es ein gefährlicher Irrweg. Für andere einen Weg der kritischen Selbstreflexion.
Diese Woche denken wir laut über die aktuelle Krisenzeit nach. Den Verlust an Orientierung. Und was christlicher Glaube heute bedeutet. Und zwar am Freitag bei unserer Tagung «Back to the Future» in Zürich. Please come!
Ein polyamouröses Coming-of-Age-Drama ist letzte Woche beim Zürcher Filmfestival mit dem Filmpreis der Kirchen 2022 ausgezeichnet worden. Was aussteht, ist eine Debatte.
Die Theologin Anna Näf, die sich bei Christian Climate Action engagiert, berichtet in ihrer Klimakolumne «Planet A», wo sie in der Klimakrise über die eigene Faulheit stolpert oder den Kopf an absurden Argumenten stösst. In dieser Folge soll sie partout Sünden vergeben.
In dieser Serie schreiben wir Briefe an Frauen aus der Bibel. Manchen erscheint es vielleicht unpassend, den Heiligen Geist mitaufzunehmen. Eine Frau ist dieser kaum, aber auch kein Mann. Eine Liebeserklärung an ein rätselhaftes Wesen.
Es dauerte ein wenig, bis ich rausfand, was mich an diesem Ort so wohltuend einnahm. Die frische Luft, der erhabene Blick ins Tal, die gastliche Grosszügigkeit meiner Freunde? Ja, all das auch, aber erst als wir auf der Veranda sassen, vernahm ich, was es war: Ein zartes Rauschen. Es stieg aus den kleinen Bächen im Tal zu uns herauf – unaufdringlich und doch alles durchdringend. Ein Geräusch zum Stillwerden, weil es meinen Tinnitus wegnahm. Ein allseitiges Strömen, das meine Ohren einhüllte, bis sie taub wurden für ihre Schwerhörigkeit. Pfingsten 2021: In den Bergen der Ardèche folgte ich dem Rauschen des Wassers und sollte dabei den Geist Gottes finden.
Im Neuen Testament wird die Geschichte der Ehebrecherin erzählt, die Jesus begnadigt. Aber wo blieb eigentlich der Mann in der Geschichte? Und was ist mit der Ehefrau des Ehebrechers?

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