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Leiden

Hast du dich heute schon gefreut? Freude ist eine unterschätzte Tugend: Sie kann, wenn man sie übt, in schwierigen Zeiten zur Ressource werden – auch wenn das paradox klingt.
«Sorry», sagt die freundliche Mehrheit und lässt sich heute entschuldigen, weil sie mit dem Kreuzestod Jesu einfach nichts mehr anfangen kann. Andreas nimmt dieses «Sorry» auf und legt es Gott in den Mund. Karfreitag als empathische Entschuldigung Gottes gegenüber seinen Geschöpfen? Lässt sich mit einem Hauch ketzerischen Geistes das heutige Kirchenfest ein wenig reanimieren?
Gott in einem behinderten Körper zu erleben – ist das möglich? Ja, sagt Sarah Staub, es mache das Leid oder die Schmerzen aber nicht weniger schmerzhaft. Sie selbst hat EDS*, ist wütend auf ihren Körper und Gott – in der Theologie der Behinderung findet sie nichtsdestotrotz Versöhnung.
Die vorausgehende Diskussion zum Wesen des Menschen hat bereits die Frage aufgeworfen, wie denn das Böse zu verstehen ist, das den Menschen ereilt oder das er selber über andere bringt.
Mit ihren 101 «Essays» ist die Autorin dieses Buches weit über die USA hinaus bekannt geworden. Was Manuel und Stephan mit dem Buch anfangen können, hört ihr hier…
Eigentlich absurd, sich freiwillig stundenlangen Schmerzen auszusetzen: Doch eine bewusst erlebte Sitzung bei der Tätowiererin hat grosses Potential, ist Jessica Mach überzeugt. Sie tätowiert ganzheitlich – und hilft Menschen dabei, Altes loszulassen und Neuem Platz zu geben.
Seine Leidenschaften sind Koffein, Nikotin, Alkohol – und spirituelle Praktiken ernten eine etwas unwirsche Handbewegung. Die Rede ist von meinem Chef und Kollegen Stephan Jütte. Doch ganz so unähnlich sind wir uns nicht, im Gegenteil. Ein Gespräch über inneren Frieden, Beten und warum wir lieber “etwas leiden und dafür was Geiles erleben” sollten.
Wo ist eigentlich Gott in den herzzerreissenden und himmelschreienden Zuständen unserer Zeit? Wie steht er zur Not der Menschen in der Corona-Krise? Eine Lösung des Theodizeeproblems gibt es nicht. Aber eine Antwort auf die Leidfrage sehr wohl.

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