Less noise – more conversation.

»Tätowieren ist wie eine kleine Geburt.«

Schmerzen sind nicht mein Ding, überhaupt nicht. Dennoch habe ich einige Tätowierungen. Und irgendwie finde ich diese körperlichen Schmerzempfindungen total spannend, auch wie sich das in den Jahren verändert hat. Wahrscheinlich ist es hilfreich, dabei zwischen Schmerz und Leiden zu unterscheiden – das eine ist unausweichlich, das andere optional.

Jessica Mach hat mich einige Male tätowiert und manche schmerzhaften Stunden mit mir verbracht. Doch gelitten habe ich eigentlich nicht. Was hat es mit diesem Schmerz auf sich, wie kann der zu einer “kleinen Geburt” führen und warum hat auch heute eine Tätowierung mit Übergängen und Mut zu tun?

In der Episode erwähnte oder weiterführende Ressourcen:

  • Diese WDR-Sendung gibt einen Einblick in die globale Vielfalt von Tattoos – der Tätowierer Heiko Gantenberg hat 25 Länder besucht und in zweieinhalb Jahren Einblicke in andere Tätowierkulturen erhalten.
  • Die Professorin für Kirchen- und Dogmengeschichte an der Uni Hamburg Barbara Müller hat sich mit der Frage nach Tätowierungen im Christentum auseinandergesetzt – unter dem spannenden Titel “Waren die antiken Christen tätowiert? Bausteine und Reflexionen zu einer Tätowiergeschichte der Alten Kirche”.
  • Diesen Artikel finde ich auch extrem spannend.
  • Zur Geschichte an sich habe ich nichts gefunden, was ich weiterempfehlen könnte – dass die Gletschermumie Ötzi tätowiert war, reicht mir nicht 😊 Vielleicht führt das Buch von Lars Krutak tiefer: “Spiritual Skin: Magic Tattoos and Scarifikation. Wisdom. Healing. Shamanic Power. Protection”.

Song: «Be Brave» von Section 25

What do you think of this post?
  • OMG! (0)
  • Karma-Boost (1)
  • Deep (0)
  • Boring (0)
  • Fake-News (0)

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.