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Gott im Versehrten, Unperfekten entdecken

In dieser ersten Folge mit meinem neuen Holy Embodied Gspändli spreche ich mit Sarah Staub. Sie ist Pfarrerin der evangelisch-methodistischen Kirche in Wädenswil, Theologin, Autorin beim RefLab – und lebt in einem, wie sie selbst sagt, behinderten Körper.

Sarah reflektiert ihre eigene Körpererfahrung theologisch und eröffnet neue Perspektiven auf ein verkörpertes Glaubensleben. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich Gott im Versehrtsein erfahren lässt, über Sarahs persönlichen Weg und über die Frage, warum es problematisch sein könnte, dass Jesus jung, makellos und ohne sichtbare körperliche Gebrechen dargestellt wird.

Eine Folge über Gott im Unperfekten, über verkörperte Spiritualität und über die heilsame Kraft, das Schwierige nicht zu übergehen, sondern ernst zu nehmen.

Hier findet ihr die bereits Erschienenen Folgen mit Sarah: https://www.reflab.ch/sarah-staub-ich-darf-wuetend-sein-auf-meinen-koerper/  und https://www.reflab.ch/heimat-jenseits-von-patriotismus-und-kitsch-mit-sarah-staub/

Und hier Sarahs starken Text über den «Behinderten Gott»: https://www.reflab.ch/der-behinderte-gott/

4 Kommentare zu „Gott im Versehrten, Unperfekten entdecken“

  1. Oh, das ist eine richtig schöne neue Podcast-Duo-Kombi für holy embodied! 🤩

    Ich freu mich mega und bin gespannt auf die weiteren Folgen.
    Kann gut nachfühlen, was Sarah erzählt und schreibt.

    Mögt ihr mal ein Gespräch machen zu dem Thema, dass Jesus viele Menschen heilte (und Leute in Massen deswegen zu ihm kamen) und den Jüngern als Auftrag mitgegeben hat, Dämonen auszutreiben und Menschen gesund zu machen? Predigt Sarah dazu noch 🙃😉? Ich mache um diese Episoden in der Bibel mittlerweile einen großen Bogen… 🤷🏼‍♀️

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    • Liebe Katharina. Danke für deinen Kommentar, den ich erst jetzt sehe. Ich freue mich auch sehr auf die Gespräche und auch auf den Austausch mit allen, die zuhören. Dein Vorschlag zu Heilung und Dämonenaustreibung nehme ich gerne mit. Es ist ein schwieriges, spannendes und für mich auch persönliches Thema. Darum habe ich natürlich auch schon darüber gepredigt (und werde ich bestimmt auch wieder). Freue mich über dein Interesse und deinen Input, liebe Grüsse Sarah

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  2. Mega schöne Gedanken, ihr ergänzt euch wirklich gut.. Ich freu mich, mehr von euch zwei zu hören.
    Habt so viel von “meinen” Themen angesprochen. Ich finde jede Spiritualität und vor allem jede Praxis, die das Unvollkommene voll anerkennt, kann ein Zuhause werden und dort ist es für mich natürlich, mit Jesus oder Gott unterwegs zu sein. Und jede 100 % reine Lehre – Theorie, fängt an, unmenschlich und herrisch zu werden, ob politisch, spirituell oder livestylemassig.. So gut sich das auch manchmal anhört, ich hab den Eindruck, Gott nicht mehr zu finden, sobald Menschen und Positionen und Gruppen zu “richtig” werden. Ich spüre Gott in der Ehrlichkeit am meisten ❤️ wie ihr auch manchmal bei netflix… Gerade finde ich die Kraft der Gemeinschaft und Freundschaft von unspektakulären, unperfekten Leuten völlig inspirierend dargestellt bei stranger things. Tröstlich in dieser unsicheren Welt und erinnert mich auch an Gott. Also, i.ch glaub, dass das für nich echt mein Ding wird mit Holy embodied.

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    • Liebe Eli, ich habe deinen Kommentar leider erst jetzt entdeckt, aber ich habe mich sehr darüber gefreut! Vor allem den Zusatz, wenn Lehre zu “lifestylemässig” wird, fühl ich sehr. Vielleicht kippt es besonders da dann sehr schnell ins nicht authentische… Und dass du Gott nicht mehr finden kannst, wenn es zu “richtig” wird, liebe ich total, es geht mir genau so. Und das begrenzt sich ja nicht nur auf die anderen, sondern auch auf mich: Wenn ich mich selbst verlier, chaotisch oder gestresst bin, das Gefühl habe, performen zu müssen… Zack – dann fehlt auch der Zugang zum Göttlichen. Ich denke manchmal, genau deswegen haben wir als Babys die Fontanellen… und je mehr sie zuwachsen, desto schwieriger wird es, den Kanal offen zu halten. Lange Rede kurzer Sinn: du schwingst viel an bei mir! herzlich, Sarah

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